Kassel. Die heiße Phase hat begonnen: Acht von 14 Spieltagen der Endrunde in der Eishockey-Oberliga West sind absolviert. Grund genug also, mal einen genaueren Blick auf das Restprogramm der Topklubs zu werfen.

© Foto: Schachtschneider
Verantwortlich für den Erfolg der Huskies: Trainer Jamie Bartman.
Welche der fünf Teams, die sich um die vier begehrten Plätze zur Playoff-Ausscheidung bewerben, haben die besten Karten? Wer könnte vielleicht doch noch stolpern?Ein Überblick.
Die Huskies hatten das schwerste Auftaktprogramm. Das wurde Trainer Jamie Bartman nie müde zu betonen. Die Auswärtsspiele in Duisburg, Bad Nauheim und Dortmund waren früh angesetzt. Die Niederlagen waren schmerzlich, sind aber gerade angesichts des wichtigen 6:4-Auswärtssieges beim direkten Tabellennachbarn Frankfurt und damit nun sechs Punkten Vorsprung zu verschmerzen. Die leichteren Aufgaben stehen nun an: Siege in Königsborn, Ratingen und Hamm sind Pflicht.
Die Kür wartet auf eigenem Eis. Mit der besten Zuschauerkulisse der Liga im Rücken dürften die Huskies ihre Heimstärke gegen Duisburg und Dortmund wie in der Vorrunde ausspielen. Und mit Bad Nauheim, das zum Abschluss der Endrunde am 19. Februar kommt, haben die Huskies nach drei Niederlagen in der laufenden Serie auch noch eine Rechnung zu begleichen.
Prognose: Ein Platz unter den ersten vier gelingt.
Prognose: Sicher in der Playoff-Ausscheidung.
Die beiden Höhepunkte des Restprogramms der Elche stehen an einem Wochenende an: Am Freitag, 10. Februar, müssen sie bei den Huskies ran, sonntags empfangen sie Duisburg. Für das Auswärtsspiel bei den Löwen am 17. Februar gilt dasselbe wie für die Roten Teufel: Es könnte einen Hexenkessel am Ratsweg geben – wenn denn Frankfurt noch eine Chance auf das Erreichen der nächsten Runde hat.
Prognose: Die Elche schaffen es in jedem Fall in die nächste Runde.
Das Überraschungsteam steht auf Platz drei. Doch: Das Restprogramm hat es in sich. Die Füchse empfangen am Freitag Bad Nauheim, müssen am 5. Februar zu den Huskies und eine Woche später nach Dortmund. Auch wenn die starken Förderlizenzler aus Köln nicht immer zur Verfügung stehen – neun Punkte Vorsprung auf Platz fünf sollten reichen.
Prognose: Duisburg kommt als Viertplatzierter weiter.
Sechs Punkte Rückstand auf Rang vier. Angesichts des Restprogramms ist das kaum noch aufzuholen. „Wir müssen jetzt alle Spiele gewinnen“, gab sich Marvin Bauscher nach der Pleite gegen Kassel noch kämpferisch.
Aber: Zum Abschluss der Endrunde müssen die Löwen nach Bad Nauheim (12. Februar), empfangen Dortmund und müssen nach Duisburg. In Anbetracht der bisherigen Leistungen darf angezweifelt werden, dass die Löwen diese Partien alle gewinnen. Und selbst wenn: Sie sind zudem auf Schützenhilfe angewiesen.
Prognose: Der Zug ist nach den Pleiten in Königsborn und gegen Kassel abgefahren. Frankfurt bleibt Fünfter.
Quelle: HNA Online


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