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Werra-Meißner-Kreis

Erfolgreich Handwerksunternehmen führen

Im Bereich des Verkehrswegebaus ist der Bau der A 44 ein Dauerbrenner. Aber auch der Ausbau der B 27 ist ein wichtiges Thema, um die Region wirtschaftlich attrativer zu machen. All dieses und noch vieles mehr hat die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner auf ihrer Agenda.

© fotolia

Klar, dass sich ein Handwerksunternehmen im Kreis Werra-Meißner erfolgreich führen lässt. Dafür sorgen Jürgen Germroth, Geschäftsführer der Kreishandwerker, und seinen Mitarbeiter. Denn sie engagieren sich und tun alles dafür, damit Betriebe erfolgreich wirtschaften und sich entfalten können.

Die Kreishandwerkerschaft mit Standort Eschwege, zu der Witzenhausen und Eschwege gehören, setzt zum Beispiel verstärkt auf den Einsatz neuer Kommunikationstechniken. Germroth begreift den Wandel in Wirtschaft und Technik als „einen ständigen Fluss, einen ständigen Wechsel.“ Da sei es Aufgabe der Kreishandwerkerschaft, Klarheit und Orientierung zu schaffen, für die Betriebe wie auch für die Mitarbeiter.

Freiwillige Mitgliedschaft

550 Mitgliedsbetriebe betreut die Kreishandwerkerschaft. Dass die Kfz-Branche nicht im Werra-Meißner-Kreis organisiert ist, bedauert Germroth, zählt für ihn doch die Nähe zu den Betrieben. Aber er kennt die Grundvoraussetzung jeglicher Organisationsform. „Wir können nichts erzwingen, wenn, dann muss das freiwillig geschehen.“

Die Arbeit der Kreishandwerkerschaft ist selbstverständlich nicht nur von den hauptamtlichen Mitarbeitern getragen, sondern auch das Ehrenamt leistet seinen Beitrag. Oftmals trifft man sich außer der Reihe, nimmt sich Zeit für strategische Überlegungen, legt den Kurs der Innungen und der Kreishandwerkerschaft fest.

Um die Belange der elf Innungen und anderer angeschlossener Organisationen kümmern sich neben dem Geschäftsführer, eine Teilzeit- und drei Vollzeitkräfte. Hinzu kommen noch zwei Auszubildende, eine Bürokauffrau und ein Bürokaufmann.

Lehrlingsbörse und Bewerbungsmappen

Die Nachwuchswerbung ist eine feste Größe bei der Handwerkerschaft in Werra-Meißner. So wurden für Schüler Bewerbungsmappen erarbeitet, mit deren Hilfe die angehenden Auszubildenden Zusatzleistungen dokumentieren können. Für die Betriebe und Innungen gibt es Hilfestellungen bei Vorgesprächen und Eignungstest. Und natürlich akquiriert die Kreishandwerkerschaft auch aktiv Ausbildungsplätze.

All diese Aktivitäten starten jedes Frühjahr und werden seit langem von einer Lehrstellenbörse im Internet abgerundet. Selbstverständlich sind dabei auch Kontakte zum Kreis, zu Schulen und der Arbeitsverwaltung.

Tägliche Arbeit

Sinnvoll ist auch die Beratung und Betreuung vor Ort. „Ganz wichtig ist, dass sich die Mitglieder nicht allein gelassen fühlen, immer einen Ansprechpartner haben.“ Was die tägliche Arbeit anbelangt, ist die Hauptprämisse: umfangreiche und vielfältige Dienstleistungen anbieten.

Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung und Betreuung der Betriebe, hauptsächlich in den Bereichen Arbeitsrecht, Betriebswertigkeiten und Rechtsberatung.

Deutlich gestiegen ist die Nachfrage nach finanztechnischer Beratung. Auch den Inkassodienst der Kreishandwerkerschaft nehmen die Betriebe immer öfter in Anspruch.Weitere Themen, die viele Handwerksmeister bewegen, sind der Schutz vor Betrug und Schwarzarbeit. Auch auf diesen Gebieten ist man aktiv.

Für alle Versorgungsfragen von Inhabern und Mitarbeitern ist das bei der Kreishandwerkerschaft angesiedelte Versorgungswerk des nordhessischen Handwerks zuständig.

Ausbildungszentrum Bauwirtschaft

Ein weiteres Aufgabengebiet besteht in der Führung des Ausbildungszentrums der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis. Die eigenständige Einrichtung, angesiedelt in Eschwege, betreut die Auszubildenden im Bauhauptgewerbe, im Rahmen der Stufenausbildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erwachsenenbildung im Bauhandwerk.

Weiterbildung zu IT und Betriebsführung

Und natürlich darf bei der Weiterbildung der IT-Bereich nicht fehlen. Das Angebot holt die Betriebe da ab, wo sie stehen. Es umfasst Lehrgänge, die sich ebenso mit einzelnen Programmen als auch mit dem Internet beschäftigen.

Das Spektrum des Fort- und Weiterbildungsangebots ist aber weit umfassender. Auf der Agenda stehen auch Seminare zur Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), zur Betriebsführung, zum Arbeitsrecht, zum Umgang mit Banken, aber auch zu aktuellen Themen wie Rating, Schwarzarbeit und Photovoltaik.

Selbstverständlich ist die Kreishandwerkerschaft auch regional eingebunden, beispielsweise in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Werbegemeinschaft Eschwege und die Initiative Stadtmarketing. „Ziel ist, das Handwerk in der öffentlichen Wahrnehmung auf dem gleichen Rang zu positionieren wie andere Wirtschaftsbereiche.“

Kontakt

Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner
An den Anlagen 2
37269 Eschwege
Tel.: 0 56 51 / 7 44 50
Fax: 0 56 51 / 74 45 90
E-Mail: info@kh-wm.de
Internet: www.kh-wm.de

(Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner/dko)

Quelle: HNA Online

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