Funktionstüchtig ist nicht gleich leistungsfähig: Modernisierung lohnt sich

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Alte Heizkessel verschwenden Geld und Energie

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Einer Emnid-Umfrage zufolge versprechen sich 94 Prozent der deutschen Hausbesitzer von einer Erneuerung ihrer Heizungsanlage eine langfristige Heizkostensenkung. Dennoch sehen mit 87 Prozent fast genauso viele keinen Grund für eine Sanierung, da die alte Anlage noch verlässlich ihren Dienst tut.

Heizungsanlage

© djd/IWO - Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.

Moderne Brennwertgeräte reduzieren die Wärmeverluste auf ein Minimum: Die ausgeklügelte Technik sorgt dafür, dass sogar die Restwärme aus den Abgasen für Heizzwecke genutzt wird.

Eine Anlage, die störungsfrei läuft, ist aber nicht zwangsläufig besonders leistungsfähig. So entsprechen fast alle vor 1985 installierten Kessel längst nicht mehr dem Stand der Technik und sollten nach Meinung der Fachleute des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) dringend ausgetauscht werden. Auch Anlagen, die noch mit konstanter Vor- und Rücklauftemperatur arbeiten, gelten als Energieverschwender.

Moderne Brennwertgeräte können diesen Schwund fast vollständig auffangen. Das liegt unter anderem an der ausgeklügelten Technik, welche die im Abgas enthaltene Energie für Heizzwecke nutzt. Dadurch wird die Energie, die im Heizöl steckt, fast vollständig in Wärme umgewandelt. Wer anstatt eines Standardkessels einen nicht zu alten Niedertemperaturkessel betreibt, kann die Energieverluste durch regelmäßige Wartung und einen hydraulischen Abgleich ebenfalls in Grenzen halten. Im Vergleich zum Brennwertgerät gehen aber immer noch etwa zehn Prozent der erzeugten Wärme verloren. Für die Suche nach der besten Lösung empfiehlt sich eine Beratung beim Fachhandwerker.

Quelle: HNA Online

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