Wasserfälle, mittelalterliche Ruinenstätten und viele wilde Tiere - Simbabwe hat einiges zu bieten. Doch das Land hat vor allem wegen der politischen Lage ein schlechtes Image.

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Die gewaltigen Wassermassen des Sambesi-Flusses stürzen in die Schlucht, durch die Gischt entsteht ein Regenbogen. Die Victoriafälle sind das beliebteste Reiseziel in Simbabwe.
Kaum jemand reist ins Landesinnere. Dabei ist das Land für Touristen relativ sicher. Der Minibus fährt noch vor Morgengrauen los, er braucht für die 440 Kilometer nach Bulawayo sieben Stunden. In der Stadt im Zentrum des Landes verschwimmt der Blick auf die instabile politische Lage. Viktorianische Häuser säumen die Straßen, es gibt Shopping-Malls, Internetcafés und Restaurants.
Am Gehweg parken teure Geländewagen aus Europa. Fast schizophren erscheinen einem solche Eindrücke beim Flanieren durch die Straßen - Simbabwe belegt den sechsten Platz auf dem „Failed States Index 2011“ der US-Organisation The Fund For Peace. Das Risiko, dass der Staat zerfällt, ist höher als im Irak.
Von Philipp Laage, dpa
ANREISE: Ethiopian Airlines fliegt von Frankfurt mit einem Zwischenstopp nach Harare. Visa gibt es bei der Einreise am Flughafen.
REISEZEIT: Am besten sind April und Mai oder August bis Oktober. In diesen Monaten ist es angenehm warm und trocken.
GESUNDHEIT: Empfohlene Reiseimpfungen sind Hepatitis A und Typhus, bei längerem Aufenthalt auch Hepatitis B, Meningokokken (ACWY) und Tollwut. Malaria-Prophylaxe ist ratsam.
GELD: In Simbabwe wird seit der Hyperinflation mit US-Dollar und südafrikanischen Rand gezahlt. Ausreichend Bargeld ist empfehlenswert, teils werden auch Kreditkarten akzeptiert.



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