Seit einigen Tagen tobt Captain Jack in „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ über die Kinoleinwand. Die Strandszenen entstanden aber auf Hawaii. Wir verraten, an welchen Küsten berühmte Filme gedreht wurden.

© DISNEY ENTERPRISES/PETER MOUNTAIN
Erdkunde: Die Strandszenen aus „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ wurden auf den Hawaii-Inseln Kauai und Oahu gedreht.
Das Besondere an der Produktion mit Brooke Shields und Christopher Atkins in den Hauptrollen ist, dass der Film fast vollständig am Devil’s Beach auf Nanuya Island sowie auf Turtle Island auf den Fidjis gedreht wurde.
Legendär sind die Szenen mit Bo Derek, die in dem Film aus dem Jahr 1979 Dudley Moore den Kopf verdreht. Der Postkartenstrand mit türkisfarbenem Wasser und weißem Sand ist der Playa Miramar in Manzanillo, an der Nordpazifikküste von Mexiko. Die heißen Filmszenen entstanden an dem zum Fünf-Sterne-Hotel Gran Costa Real Manzanillo gehörenden Privatstrand in der Bucht von La Audiencia.
Die kleine Insel mit dem merkwürdig geformten Felsen in der Phang Nga Bay in der Nähe von Phuket gelangte zu schlagartiger Berühmtheit, als dort im Jahre 1974 einige Szenen aus dem James- Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ gedreht wurden. Heute werden dorthin Ausflugsfahrten zuhauf angeboten.
Es ist nur eine ganz kurze Sequenz, aber eine der besten des gesamten Films: Sean Connery, der den Vater von Indiana Jones spielt, scheucht mit seinem Schirm einen Schwarm Möwen auf und bringt so ein deutsches Flugzeug zum Absturz. Regisseur Steven Spielberg drehte diese Szene am Strand von Mónsul am Kap Cabo de Gata bei Almeria in Spanien.
In dem mit drei Oscars ausgezeichneten Film ist das Klavier für die Hauptdarstellerin Ada (gespielt von Holly Hunter) ein Instrument für die Selbstbefreiung. Die Szenen, in denen Ada mit Tochter und ihrem geliebten Piano am Strand stehen, wurden am Karekare Beach in der Region Auckland, Neuseeland, gedreht.
Für den Strand von Martha’s Vineyard im US-Staat Massachusetts dürften die Zuschauer dieses Schockers kaum ein Auge übrig gehabt haben. Doch der Film ließ nicht nur die Kinokassen klingeln: Martha’s Vineyard zählte vor dem Anlaufen des Films rund 5.000 Besucher pro Sommersaison, nachdem die gefräßige Bestie auf der Leinwand auf Menschenjagd ging, stieg die Zahl auf 15.000.
In der 1968 veröffentlichten Version dieses Science-Fiction-Films landet Astronaut George Taylor (Charlton Heston) nach einer missglückten Weltraummission auf einem außerirdischen Planeten, auf welchem intelligente und zivilisierte Affen über unterentwickelte Menschen herrschen.
Am Ende des Films bekommt Taylor die erschreckende Erkenntnis, dass es sich bei dem betreffenden Planeten um die Erde handelt, als er am Strand in der Schlusseinstellung auf die Überreste der New Yorker Freiheitsstatue trifft – gefilmt wurde diese Szene am Westward bzw. Zuma Beach bei Malibu in Kalifornien an der Westküste der USA.
Es ist das Original: Wenn es um heiße Küsse am Strand geht, denkt man eigentlich immer an die von Wellen umspülten Burt Lancaster und Deborah Kerr – vermutlich eine der am meisten kopierten Strandszenen der Filmgeschichte. Gedreht wurde diese Szene an einem kleinen Strand auf Oahu, Hawaii, in der Nähe von Halona Cove. Die Einheimischen haben das Stück sinnigerweise gleich in „From Here to Eternity Beach“ umbenannt – nach dem amerikanischen Originaltitel des Films.
VOLKER PFAU
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