022.03.1022.03.10|Gesundheit|
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Gelbsuchtfälle nach einem Türkei-Urlaub häufen sich. In den Niederlanden sind dieses Jahr schon 14 Menschen an Hepatitis A erkrankt. Das Virus soll auf getrockneten Tomaten übertragen worden sein.

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Ob Rucksacktourist, Muschelliebhaber oder Zelturlauber: Wer in Mittelmeerländer wie Griechenland, Ägypten oder Tunesien reist, sollte sich vor Hepatitis A schützen.
Wer in die Türkei reisen möchte, sollte sich gegen Hepatitis A impfen lassen. Denn die Gelbsucht sei dort immer noch weit verbreitet, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden. Urlauber könnten sich auf dem Markt genauso infizieren wie in der Hotelanlage.
Auch Pauschalreisende sollten sich daher impfen lassen. Die erste Impfung schütze nach zehn Tagen vor einer Leberentzündung. Die zweite immunisiere für mindestens 15 Jahre.
In den Niederlanden sind laut BDI seit Anfang des Jahres mindestens 14 Menschen an einem Hepatitis-A-Virus erkrankt, der wahrscheinlich über getrocknete Tomaten aus der Türkei übertragen wurde. Anfang März hätten sich auch in Frankreich die Gelbsuchtfälle gehäuft. In Deutschland habe das Robert-Koch-Institut bisher noch keine Hepatitis-A-Infektionen durch getrocknete Tomaten aus der Türkei gemeldet. Ob infizierte Ware im Handel ist, sei nicht bekannt.
Ob Rucksacktourist, Muschelliebhaber oder Zelturlauber: Wer in Mittelmeerländer wie Griechenland, Ägypten oder Tunesien reist, sollte sich vor Hepatitis A schützen.
dpa
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