Alle Jahre wieder wird’s Weihnachten. Ein festlich geschmückter Baum, viele Geschenke, die Krippe und besinnlich-fröhliche Lieder gehören dazu.

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Die Heimat des Weihnachtsmannes: Die Finnen sind überzeugt, dass er ganz hoch im Norden lebt und haben ihm deshalb in Rovaniemi in der Nähe des Polarkreises ein ganzjährig geöffnetes Santa Claus Village gebaut.
Weil es gut sein kann, dass an den Festtagen in einer angeregten Runde eine spannende Diskussion rund um Weihnachten entsteht oder neugierige Kinder ihre Eltern löchern, haben wir einige interessante, amüsante, kuriose und besinnliche Fragen und Antworten rund ums Fest zusammengestellt.
Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, in welchem Land man sich befindet, denn überall gibt es unterschiedliche Meinungen. Nach Meinung der Amerikaner wohnt ihr Weihnachtsmann, also Santa Claus, am Nordpol. Auch die Heimat des europäischen Weihnachtsmanns wird irgendwo im hohen Norden vermutet.
Der Schweizer Nikolaus ist im Schwarzwald zu Hause und geht am 6. Dezember mit seinem Esel auf Wanderschaft, begleitet vom Schmutzli. Der niederländische Sinterklaas hingegen kommt mit einem Dampfschiff aus Spanien, gemeinsam mit seinem Kompagnon Zwarte Piet.
Der Brauch, an Weihnachten einen geschmückten Baum aufzustellen, entstand im 18. Jahrhundert in Deutschland. Und seither gibt es immer wieder neue Rekorde rund um den Weihnachtsbaum.
Die größte als Weihnachtsbaum geschmückte Konifere war eine 1950 in Seattle aufgestellte Douglasie von 67,4 Metern Höhe. Im Styx Forest in Tasmanien wurde am 20. Dezember 1999 ein 80 Meter hoher Eucalyptus regnans geschmückt und als größter Weihnachtsbaum aller Zeiten bezeichnet. Die Aktion diente als Werbung für den Schutz bedrohter Urwälder.
In diesem Jahr wurde der größte schwimmende Weihnachtsbaum der Welt in Rio de Janeiro aufgebaut. Mit 85 Meter Höhe und 3,3 Millionen Glühlampen schwimmt der 542 Tonnen schwere Stahlkoloss auf dem Rodrigo-de-Freitas-See. In Gubbio in der italienischen Region Umbrien wird seit den 1980er Jahren am Hang des Monte Ingono jährlich ein 800 Meter hoher und 400 Meter breiter Weihnachtsbaum aus 450 farbigen Lichtern gebildet, der noch aus rund 50 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Das Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ihn als größten unnatürlichen Weihnachtsbaum der Welt.
Das Steirische Volksliedarchiv in Graz hat ein eigenes Weihnachtsliederregister mit 8355 Titeln. Unter www.steirisches-volksliedwerk.at ist auch eine Online-Datenbank eingerichtet.
Das ägyptische Fremdenverkehrsamt hat eine Route veröffentlicht, die sich an der Reise der heiligen Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten vor den im Matthäus-Evangelium beschriebenen Kindermorden orientiert. Die Stationen, auf denen Maria, Josef und das neugeborene Jesuskind unterwegs waren, wurden nach Quellen der koptischen Kirche zu einer Rundreise zusammengestellt.
Volker Pfau



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