Rund 20 Islamisten in Frankreich festgenommen

Paris - Französische Anti-Terror-Einheiten haben am frühen Freitagmorgen bei mehreren Razzien rund 20 verdächtige Islamisten festgenommen.

Die Personen könnten Mitglieder radikaler Gruppen sein, berichtete der Nachrichtensender BFM unter Berufung auf Ermittlerkreise. Eine direkte Verbindung zu dem Toulouse-Attentäter Mohamed Merah gebe es allerdings nicht.

Merah hatte an drei Tagen im März insgesamt sieben Menschen erschossen. Bevor er am Donnerstag vergangener Woche bei der Erstürmung seiner Wohnung getötet wurde, hatte er sich selbst als Mudschaheddin (Gotteskrieger) bezeichnet und erklärt, dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahezustehen.

Wilder Schusswechsel: Toulouse-Attentäter von Polizei umzingelt

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Die Razzien am Freitagmorgen fanden in Toulouse, aber auch im Großraum Paris sowie in Städten wie Marseille, Lyon und Nizza statt. Nach Angaben der Ermittler wurden auch Waffen beschlagnahmt, darunter mindestens ein Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow. Verantwortlich für den Einsatz waren der Inlandsgeheimdienst (DCRI) sowie Anti-Terror-Ermittler der Pariser Polizei. Sie wurden an manchen Orten von Spezialkräften der Eliteeinheit RAID unterstützt.

dpa

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