NPD und DVU wollen sich zusammenschließen

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Demonstration gegen den NPD-Parteitag in Bamberg.

Bamberg - Die rechtsextremen Parteien NPD und DVU wollen sich zusammenschließen. Mit einer Menschenkette demonstrieten am Freitag verschiedene Gruppen gegen den NDP-Parteitag in Bamberg.

Vor einer endgültigen Entscheidung sollen nach Angaben der Vorsitzenden Udo Voigts und Matthias Faust die insgesamt rund 13 000 Mitglieder schriftlich befragt werden.

Kurz vor Beginn eines zweitägigen NPD-Parteitags in Bamberg demonstrierten am Freitag Bürger sowie die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg gegen die Veranstaltung.

Auf der Mitgliederversammlung der Allianz forderten Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in Nürnberg, Arno Hamburger, erneut ein Verbot der rechtsextremen Partei. Für den Nachmittag hatten 34 Organisationen aus Bamberg zu einer Menschenkette rund um den NPD- Tagungsort aufgerufen. Die Stadt hatte vergeblich versucht, den Parteitag mit juristischen Mitteln zu verhindern.

Der NPD-Vorstand habe sich am Vorabend mit überwältigender Mehrheit für eine Fusion mit der DVU ausgesprochen, sagte Parteichef Voigt. Laut Faust gibt es auch im DVU-Vorstand eine Mehrheit für die Verschmelzung. Erstes Ziel der neuen rechten Partei, für die der Name “Die soziale Heimatpartei“ im Gespräch ist, sei der Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt und den Bremer Senat im kommenden Jahr. Die NPD hat derzeit bundesweit rund 7000 Mitglieder, die DVU etwa 6000.

dpa

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