Nahost-Friedensprozess: Westerwelle erwartet Unterstützung Syriens

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Wetserwelle auf der Pressekonferenz mit dem jordanischen Außenminister Naser Judeh.

Damaskus - Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist am Sonntagnachmittag mit dem syrischen Präsidenten Baschar Assad zusammengetroffen.

Unmittelbar vor dem Treffen sprach er die Erwartung an Syrien aus, “dass es bereit ist, moderate Schritte im Friedensprozess des Nahen Ostens zu unterstützen“. Westerwelle sagte, der Sinn seiner Nahostreise sei es, die gemäßigten Kräfte zu unterstützen, “aber wir müssen mit allen Beteiligten sprechen“. Es sei notwendig, den Dialog zu suchen, “selbst wenn es für uns manchmal schwierig ist“. Er erwarte, dass sich Syrien möglicherweise von anderen radikaleren Kräften distanzieren werde.

Westerwelle ist auf einer dreitägigen Reise durch die Nachbarländer Israels, um dort für den von den Vereinigten Staaten eingeleiteten Prozess der indirekten Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern zu werben. Am Sonntag sprach Westerwelle zum wiederholten Mal die Erwartung aus, dass aus den indirekten möglichst bald direkte Gespräche würden, die ohne Vermittler vonstattengehen können. Nach Stationen im Libanon, in Ägypten und Jordanien markiert der Zwischenstopp in Damaskus die letzte Station seiner Reise. Gegen Mitternacht wurde Westerwelle in Berlin zurück erwartet.

apn

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