Defizite bei der Flüchtlingsregistierung

Bamf-Chef Weise: Arbeit der Behörden war nicht gut

Frank-Jürgen Weise, Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf)
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Frank-Jürgen Weise, Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf)

Berlin - Der Chefs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Frank-Jürgen Weise, hat Versäumnisse der für Flüchtlinge zuständigen Behörden eingeräumt. Jetzt soll aber alles besser werden.

Nach Einschätzung Weises, werden die deutschen Behörden im Laufe des Jahres einen genauen Überblick darüber haben, wer sich als Flüchtling in Deutschland aufhält. Es gebe jetzt eine Informationstechnologie, "die sicherstellt, dass wir vielleicht Mitte des Jahres, im Herbst, wissen, wer überhaupt im Land ist", sagte Weise am Mittwoch in den ARD-"Tagesthemen".

Mängel sollen 2016 abgearbeitet sein

Die Arbeit der für Flüchtlinge zuständigen Behörden sei zu Anfang nicht gut gewesen, sagte der Bamf-Chef. Es werde jetzt aber besser, versprach Weise. "Ich kündige an, dass in diesem Jahr diese gravierenden Mängel abgearbeitet sind." Die Zahl der Menschen, die binnen der vergangenen drei Jahre als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen und auch geblieben seien, schätzt Weise auf 1,2 Millionen.

AFP

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