Verfassungsschutz warnt: Toulouse-Killer auch hier denkbar

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Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Hans-Werner Wargel warnt vor einem Toulouse-Killer in Deutschland

Hannover - Ein radikalisierter Killer wie der Serienmörder aus Toulouse einer war, könnte auch in Deutschland zuschlagen. Davor warnt Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Hans-Werner Wargel.

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Bei dem Serienmörder von Toulouse handelt es sich nach Einschätzung von Niedersachsens Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Werner Wargel um einen radikalisierten Einzeltäter, wie er auch in Deutschland hätte zuschlagen können. „Das ist die Gefahr, vor der wir seit Jahren warnen“, sagte Wargel der Nachrichtenagentur dpa in Hannover.

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Nach den bisherigen Informationen sei der arabischstämmige Täter in Frankreich aufgewachsen, scheinbar integriert und habe sich radikalisiert, ohne einem Netzwerk anzugehören. Zudem habe er Terrorcamps besucht und Kontakte zum Salafismus aufgenommen, einem Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten. „Dieser Täter scheint in das Profil eines radikalisierten Einzeltäters zu passen“, sagte Wargel.

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„Wir sprechen seit 2009 von einer intensivierten Gefährdungssituation“, sagte er zur Lage in Deutschland. Gerade aus Afghanistan und Pakistan würden junge Muslime in Europa aufgerufen, in ihrer Heimat Anschläge zu begehen. Anleitungen dazu fänden sie im Internet. „Einzeltäter, die sich über das Internet radikalisieren, sind in ihrer Gefährlichkeit schwer zu erkennen“, betonte Wargel.

Der am Donnerstag erschossene Mohamed Merah, der in Frankreich sieben Menschen ermordet haben soll, hatte von Aufenthalten in Afghanistan und Pakistan berichtet.

dpa

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