Venezuela: Überflutungen und Erdrutsche - 34 Tote

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Einwohner des kolumbianischen Dorfes Puerto Santander, an der nordöstlichen Grenze zu Venezuela, auf einer überfluteten Straße.

Caracas - Überflutungen und Erdrutsche nach heftigen Regenfällen haben in Venezuela mindestens 34 Menschen das Leben gekostet.

Mehr als 74.000 Einwohner mussten in den vergangenen zwei Wochen in Notunterkünften untergebracht werden. Auch in Regierungsgebäuden und im Präsidentenpalast seien Betroffene untergekommen, sagte Justizminister Tareck El Aissami. Die Regierung rief in der Hauptstadt Caracas und drei Staaten den Notstand aus.

Die Opposition warf der Regierung von Präsident Hugo Chávez vor, nicht angemessen auf die Unwetterkatastrophe reagiert zu haben. Es stünden nicht ausreichend Unterkünfte zur Verfügung, kritisierte der Oppositionspolitiker Pablo Medina. Wer sein Zuhause wegen der Überflutungen und Erdrutsche verloren habe, werde möglicherweise Jahre in den bereitgestellten Unterkünften leben müssen.

Chávez kündigte am Freitag an, er wolle bis Heiligabend für alle Betroffenen eine neue Bleibe finden. Betrüger versuchen nach Behördenangaben inzwischen, sich staatliche Unterstützung wegen der Katastrophe zu erschleichen. Anspruch auf die zur Verfügung gestellten Unterkünfte hätten aber nur diejenigen, “deren Häuser auseinanderfallen“, sagte Sprecherin Jacqueline Farias.

dapd 

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