Schießerei: Mann kassiert 21 Kugeln - und überlebt

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Ein Mann  hat bei einer Schießerei in New York 21 Treffer überlebt.

New York - So was gibt's nicht mal im Kino: Ein Mann (23) wurde im New Yorker Stadtteil Harlem bei einer Schießerei mit Polizisten 21-mal getroffen - und er hat überlebt!

Wie die Polizei der Zeitung "New York Daily News" mitteilte, hat sich die Schießerei folgendermaßen zugetragen: Bei einer Straßenparty brach zwischen Angel Alvarez (23) und Luis Soto (21) ein Streit aus. Eine Frau war der Grund dieser Auseinandersetzung. Luis Soto trug eine Waffe in seinem Hosenbund. Als die Männer aufeinander losgingen, überwältigte der größere und stärkere Alvarez seinen  Kontrahenten und schnappte sich dessen Waffe. Daraufhin eröffnete Alvarez das Feuer auf vier Polizisten, die die Straßenparty beobachteten. Die Polizisten schossen sofort zurück. Insgesamt feuerten sie 46 Kugeln auf Alvarez ab. Alvarez wurde 21-mal getroffen - in die Arme, den Bauch, das Kinn und die Beine. Luis Soto kam bei der Schießerei ums Leben. Er wurde offenbar von einer Polizeikugel getroffen.

Der schwer verletzte Alvarez wurde ins Krankanhaus gebracht. Er überlebte die vielen Treffer. Laut seinem Anwalt John Carney ist Alvarez wach und ansprechbar. "Es ist ein Wunder", sagt Carney. "Die Polizisten haben sein Herz und die größeren Arterien verfehlt."

Die Ärzte kennen keinen vergleichbaren Fall. "Ich würde schon sagen, dass es ein Rekord ist, wenn jemand mehr als 20-mal angeschossen wird und überlebt", sagt Mediziner Dr. Vincent DiMaio (69), ein Experte für Schussverletzungen. "Natürlich kommt es immer darauf an, wo man getroffen wird", fügt er hinzu. "Selbstverständlich kann Sie schon eine einzige Kugel töten. Aber ob Sie's glauben oder nicht: Der menschliche Körper kann einige Treffer wegstecken." Die einizige Gefahr, die Alvarez noch drohe sei eine Wundinfektion. Aber Dr. DiMaio zeigt sich zuversichtlich: "Er wird's überleben."

fro

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