Fälschlicherweise Alarm geschlagen

Rauchmelderpflicht: Mehr Fehlalarme bei der Feuerwehr

Berlin - Viele Feuerwehren in Deutschland verzeichnen mehr Fehlalarme. Beispielsweise rückten die Einsatzkräfte in Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg im vergangenen Jahr häufiger ohne wirkliche Gefahrensituation aus.

Oft lag das an Rauchmeldern, die fälschlicherweise Alarm schlugen. In vielen Bundesländern müssen Wohnungen inzwischen per Gesetz mit Rauchmeldern ausgestattet sein, in anderen gilt eine Übergangsfrist.

Trotz der gestiegenen Zahl der Fehlalarme halten die Feuerwehren die Rauchmelderpflicht für sinnvoll. „Nachts fliegen die Menschen praktisch aus dem Bett, wenn das Piepen losgeht“, sagte der Präsident des baden-württembergischen Feuerwehrverbands, Frank Knödler. Gebe es tatsächlich einen Brand, werde er mit Rauchmelder mit hundertprozentiger Sicherheit früher erkannt.

Um Fehlalarme zu vermeiden, wäre es laut Deutschem Feuerwehrverband gut, wenn mehr Menschen den Unterschied zwischen einem Alarmton und einem Batteriewarnton kennen würden. Die Töne könne sich jeder auf der Internetseite www.rauchmelder-lebensretter.de anhören.

dpa

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