Radioaktivität nun auch in japanischem Raps

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Messungen bei Raps (Archivbild) hätten laut japanischem Gesundheitsministerium “bedeutende Dosen an Strahlung“ ergeben.

Tokio - In Japan sind offensichtlich mehr Agrarprodukte radioaktiv verseucht als bisher bekannt.

Das Gesundheitsministerium in Tokio teilte am Sonntag mit, Tests hätten ergeben, dass die Strahlenbelastung aus dem verunglückten Atomkomplex von Fukushima vermutlich weiter reiche als angenommen.

Der Sprecher des Ministeriums, Yoshifumi Kaji, sagte, Messungen bei Raps hätten “bedeutende Dosen an Strahlung“ ergeben. Die Proben stammten aus Regionen, die bislang mit erhöhter Radioaktivität nicht in Zusammenhang gebracht worden seien.

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Zuvor war eine erhöhte Strahlenbelastung in Milch aus 37 Bauernhöfen und im Spinat aus der Umgebung des Atomkomplexes festgestellt worden, die nach Behördenangaben aber nicht gesundheitsschädlich sei. Auch Radioaktivität im Trinkwasser von Tokio und mehreren Regionen des Landes sei noch im Normbereich gewesen.

dapd

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