Organisierter Taschendiebstahl: Prozess in Berlin begonnen

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Die drei Angeklagten, die von Rumänien aus Taschendiebstähle in Berlin organisiert haben sollen, sitzen vor dem Landgericht in Berlin-Moabit. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) – In einem der größten europäischen Verfahren gegen organisierten Taschendiebstahl stehen heute erstmals mutmaßliche Hintermänner vor dem Berliner Landgericht.

Die drei Angeklagten – ein Elternpaar und dessen Sohn – sollen von Rumänien aus die Fäden für Taschendiebstähle im Ausland gezogen haben. Die 21- bis 42-Jährigen hätten Teams mit ausgebildeten und oft jugendlichen Dieben zusammengestellt, instruiert und für den Transfer der Beute nach Rumänien gesorgt.

In Berlin hätten Mitglieder der Gruppierung  vor allem auf Rolltreppen in S- und U-Bahnhöfen Geld aus Taschen gestohlen. Angeklagt sind 21 Fälle von Oktober 2013 bis Februar 2014.

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