Autorin kennt keine Schreibblockaden

Nora Roberts: "Hintern auf den Stuhl und schreiben"

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200 Romane soll Nora Roberts nach Verlagsangaben bereits verfasst haben.

Berlin - Schuldgefühle und Disziplin machen produktiv, findet die weltweit erfolgreiche Autorin Nora Roberts. Über Schreibblockaden kann sie nur lachen.

Die weltweit erfolgreiche Autorin Nora Roberts (65) kennt keine Schreibblockaden. „Ich bin in einer katholischen Schule von Nonnen erzogen worden. Schuldgefühle und Disziplin machen einen ganz schön produktiv“, sagte die US-Amerikanerin dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Meine Devise lautet: Hintern auf den Stuhl und schreiben - bis man fertig ist.“ Schreiben sei ein Job wie jeder andere. „Eine Schreibblockade? Dass ich nicht lache! Das sind doch alles nur faule Ausreden. Hinsetzen und schreiben! Schlechte Manuskriptseiten sind immer noch besser als gar keine. Die kann man am nächsten Tag immerhin verbessern, leere Seiten nicht.“

Für ihre Kinder machte Roberts demnach auch keine Ausnahmen. Zu Hause habe die „Blut-und-Feuer-Regel“ gegolten: „Meine Söhne durften mich nur beim Arbeiten stören, wenn jemand blutete oder wenn es brannte. Als die beiden dann elf oder zwölf waren, habe ich die Regel erweitert. Störungen nur bei arteriellen Blutungen und bei Feuern, die wir nicht selber löschen können.“

Roberts gilt als eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt. Sie schrieb nach Verlagsangaben über 200 Romane, darunter auch Reihen wie „Die Quinn-Saga“. Ihre Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt; sehr viele ihrer Bücher wurden Bestseller.

dpa

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