Mindestens sieben Tote bei Großbrand in Ausländerwohnheim

Paris - Bei einem Großbrand in einem Ausländerwohnheim sind am Sonntag in Frankreich mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere wurden nach Angaben der Feuerwehr schwer, 130 weitere leicht verletzt.

Sie erlitten überwiegend Rauchvergiftungen. Das Feuer war gegen 01.30 Uhr aus noch unbekannter Ursache in einem Mülleimer außerhalb des neunstöckigen Gebäudes in der Stadt Dijon in Ostfrankreich ausgebrochen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob der Brand vorsätzlich gelegt wurde oder ob es sich um einen Unfall gehandelt hat.

Die Flammen hatten vom Mülleimer schnell auf das daneben liegende Gebäude übergegriffen, in dem ausländische Arbeiter untergebracht sind. Dichte Rauschwaden erschwerten eine zügige Evakuation. Einige Bewohner versuchten nach Rundfunkberichten verzweifelt, sich durch einen Sprung aus dem Fenster vor den Flammen zu retten. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von knapp 100 Mann vor Ort. Die Identität der Opfer war zunächst nicht bekannt.

dpa

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