Kaffee verschüttet - Boeing muss notlanden

Toronto/Frankfurt - Wegen eines Alarms im Cockpit einer Boeing 777 auf dem Flug nach Frankfurt musste die Maschine in Toronto notlanden. Dabei hatte der Pilot nur seinen Kaffee verschüttet.

Ein von einem Piloten im Cockpit verschütteter Kaffee hat einen Alarm ausgelöst und damit für den ungeplanten Zwischenstopp einer Boeing 777 in Kanada gesorgt. Die Maschine der Fluggesellschaft United Airlines befand sich auf dem Flug von Chicago nach Frankfurt, als dem Piloten das Malheur passierte, wie das kanadische Verkehrsministerium mitteilte. Dabei war Kaffee auf die Funkanlage geraten, wodurch Notsignale ausgesendet wurden, wonach es möglicherweise eine Entführung an Bord gab.

Wegen eines Kommunikationsproblems habe sich der Pilot von Flug Nummer 940 entschieden, die Maschine nicht über den Atlantik zu fliegen, sondern nach Toronto umzuleiten, sagte United-Sprecher Rahsaan Johnson am Dienstag. Die 241 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder seien in einem anderen Flugzeug zurück nach Chicago geflogen und über Nacht in einem Hotel untergebracht worden, bevor sie am Dienstag ihre Reise nach Deutschland fortgesetzt hätten, sagte Johnson. Die Kaffee-Panne wollte die Fluggesellschaft am Mittwoch nicht bestätigen.

dapd

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