Wollen sie nach Syrien?

Gefängniswärterin und Sexualstraftäter fliehen aus Knast

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Zwei Fahndungsfotos der Kantonspolizei Zürich zeigen Hassan Kiko (l.) und Angela Magdici: Die Flucht der Gefängniswärterin mit einem inhaftierten Sexualstraftäter erregt in der Schweiz Aufsehen.

Zürich - In der Schweiz ist eine Gefängniswärterin mit einem inhaftierten Sexualstraftäter aus dem Gefängnis geflohen. Es wird spekuliert, dass die beiden auf dem Weg nach Syrien sind.

Zu einem möglichen Verhältnis zwischen der 32 Jahre alten Strafvollzugsbeamten und dem 27-Jährigen machten die Schweizer Behörden am Montag keine Angaben. Die Polizei vermutet, dass sich die Aufseherin und der wegen eines Sexualdelikts Verurteilte bereits unmittelbar nach der Flucht über die Grenze nach Italien absetzten.

Vermutungen in Medien, wonach sie von dort weiter nach Griechenland gereist seien und versuchen wollten, nach Syrien - woher der Mann stammen soll - zu gelangen, wollte eine Polizeisprecherin nicht kommentieren. „Wir haben sie zur internationalen Fahndung ausgeschrieben und hoffen, zweckdienliche Informationen zu erhalten“, sagte die Sprecherin.

Offenbar befreite die Aufseherin den Mann aus der Zelle

Die beiden waren laut Mitteilung der Polizei am 8. Februar aus der Haftanstalt Limmattal nahe Zürich geflohen. In der Schweiz läuft eine Untersuchung zu den Umständen des Ausbruchs. Ermittler gehen davon aus, dass die Aufseherin den Mann aus seiner Zelle befreite, um gemeinsam mit ihm zu fliehen.

Wie die Zeitung „Blick“ am Montag unter Berufung auf frühere Häftlinge berichtete, sollen die Strafvollzugsbeamte und der Verurteilte ein Verhältnis angefangen haben.

dpa

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