Tiere bedroht

Frachterunglück vor Bangladesch: Massive Umweltverschmutzung

Dhaka - Vor der Küste Bangladeschs ist ein Kohlefrachter verunglückt. Umweltschützer befürchten nun eine massive Bedrohung für die Tiere in den Mangrovenwäldern.

Nach der Havarie eines Kohlefrachters in den größten Mangrovenwäldern der Welt vor der Küste von Bangladesch befürchten Meeresschützer eine massive Umweltverschmutzung. Bergungsspezialisten versuchten am Dienstag vergeblich, das Wrack aus gut zehn Metern Tiefe zu heben. Der Kohlefrachter „Sea Horse“ verunglückte auf dem Fluss Shela in den Sundarbans am Golf von Bangladesch.

An Bord waren nach Angaben der Umweltorganisation „Waterkeeper Alliance“ neben mehr als 1000 Tonnen Kohle auch tausende Liter Treibstoff. Es war nach Angaben der Organisation der vierte Unfall in der Region. Die 10 000 Quadratkilometer großen Mangroven-Wälder sind die Heimat hunderter bedrohter Arten, darunter Tiger, Delfine, Schlangen, Krokodile und Vögel.

dpa

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