35-jähriger Berliner ertrinkt in der Ostsee

Ückeritz - Die Serie von Badeunfällen an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns reißt nicht ab. Am frühen Samstagmorgen starb ein Urlauber aus Berlin nach einer durchfeierten Nacht.

In der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern ist erneut ein Mensch beim Baden ums Leben gekommen. Auf der Insel Usedom wurde am frühen Samstagmorgen ein 35-jähriger Urlauber aus Berlin tot aus dem Wasser geborgen, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte.

Der Mann habe mit Freunden in der Nacht am Strand von Ückeritz gefeiert. Zum Sonnenaufgang seien sie baden gegangen. Plötzlich sei der 35-Jährige im hüfttiefen Wasser nicht mehr zu sehen gewesen, berichtete ein Polizeisprecher. Kurz danach fanden die anderen den Mann leblos im Wasser, brachten ihn ans Ufer und versuchten, ihn zu reanimieren. Außerdem verständigten sie die Rettungsleitstelle. Dem Notarzt gelang es aber nicht mehr, den Urlauber wiederzubeleben. Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen von Ertrinken als Todesursache aus. Es gebe keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, hieß es. Inwieweit Alkohol zu dem Unfall beigetragen hat, könne derzeit nicht gesagt werden.

Damit sind an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns in dieser Saison bereits mindestens fünf Menschen beim Baden ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. So war am Mittwoch in Warnemünde ein elfjähriger Junge bei starkem Wind und Wellengang ertrunken. Am vergangenen Sonntag verunglückten eine 31-jährige Frau und ihr neunjähriger Sohn, der Junge starb. In Trassenheide und Zinnowitz starben zwei Männer im Wasser. Zudem wird ein 48-Kajakfahrer in der Ostsee vermisst. In Binnenseen ertrank ein Mann, ein Ruderer wird vermisst.

dpa

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