15-jährige Aylin aus Essen wieder aufgetaucht

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Mit einem Spürhund sucht ein Polizist in Essen nach Aylin: In Köln ist die 15-Jährige nun offensichtlich gesund wieder aufgetaucht. Fotos: KDF/Stephan Witte Foto: Stephan Witte

Wo ist Aylin vier Tage lang geblieben? Am Sonntagabend ist sie in Köln offensichtlich gesund wieder aufgetaucht. Die Polizei sucht nun nach Antworten.

Essen (dpa) - Erleichterung in Essen: Die 15-jährige Aylin ist wieder da. Am Sonntagabend tauchte sie bei einer Familienangehörigen in Köln offensichtlich unversehrt wieder auf.

Vier Tage war sie weg. Die Umstände ihres Verschwindens am Mittwoch sind rätselhaft. Entsprechend groß dürfte das Interesse der Ermittler sein, die Hintergründe zu erfahren. Was hat Aylin gemacht? War sie selbst verantwortlich für ihr Verschwinden? Kann sie aufklären, wer die vermummte Frau war, die im Keller ihres Wohnhauses einen Nachbarn mit einem Messer verletzt hat?

Warum die Jugendliche mehr als vier Tage lang verschwunden war, blieb am Sonntagabend jedenfalls offen. "Zu den Hintergründen ihres Verschwindens ist aktuell nichts bekannt", hieß es in der Polizeimitteilung. Offen blieb auch, ob die Ermittler Aylin noch am Abend befragten und ob sie noch am Abend wieder zu ihrer Familie nach Essen zurückkehrte.

Die 15-Jährige war unter rätselhaften Umständen in Essen verschwunden: Aylin hatte nach dem Schulbesuch noch den Hund der Familie ausgeführt. Danach verlor sich ihre Spur. Als dann die Mutter gegen 15.00 Uhr nach Hause kam, überraschte sie eine vermummte Person im Keller, vermutlich eine Frau. Die mit einem Messer bewaffnete Unbekannte konnte nach einem Handgemenge fliehen. Dabei verletzte sie einen Nachbarn leicht an der Hand.

Der Hund der Familie war ebenfalls im Keller. Offensichtliche Einbruchspuren wurden nicht entdeckt. Noch am Freitag wollte die Polizei nicht ausschließen, dass es sich bei der auch von drei Zeugen auf der Straße gesehene Frau um Aylin gehandelt haben könnte. Betont worden war allerdings stets, dass in alle Richtungen ermittelt werde.

Die Polizei hatte mehrere Tage mit einem Großaufgebot in der Umgebung des Einfamilienhauses nach ihr gesucht. Der Fall war als "herausragender Vermisstenfall" eingestuft worden. Betroffenheit und Sorge im Wohnumfeld der Familie waren groß. Zahlreiche Familien hatten zeitweise Angst, ihre Kinder alleine vor die Tür zu lassen.

Mitteilung Polizei

Pressemitteilung der Polizei

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