Berlin - Gut ein Viertel (26 Prozent) der Deutschen nutzt ein Smartphone. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage, die auch Aufschlüsse über das Sicherheitsdenken der Nutzer gibt.
Das sind die zentralen Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, die am Dienstag das Bundesverbraucherministerium anlässlich des Safer Internet Day veröffentlichte. Befragt wurden von 31. Januar bis 2. Februar 1.003 Bundesbürger ab 14 Jahren.
Der Umfrage zufolge nutzen 26 Prozent der deutschen Verbraucher ein internetfähiges Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 58 Prozent. Ebenfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Zusatzprogrammen, sogenannten Apps.
82 Prozent fühlen sich von App-Anbietern nicht ausreichend über die Verwendung ihrer persönlichen Daten informiert. 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die aktivierte Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können.
Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. So prüfen 70 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen täglich oder mehrmals die Woche ihre E-Mails auf dem Handy. 52 Prozent der Männer und 61 Prozent der Frauen tauschen sich in sozialen Netzwerken aus.
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sagte: “Es ist praktisch, unterwegs im Internet surfen und überall E-Mails abrufen zu können - aber auch auf Smartphones und Tablet-PCs darf der Schutz persönlicher Daten nicht zu kurz kommen.“ Die Verbraucher vertrauten darauf, dass diese Dienste sicher sind. Sie erwarteten zu Recht, dass das Schutzniveau bei mobilen Diensten und Geräten genauso hoch ist wie bei stationären Endgeräten.
“Leider haben Smartphones derzeit noch nicht das gleiche Sicherheitsniveau wie Notebooks“, sagte Aigner. Die Ministerin rief die Hersteller zu verstärkten Anstrengungen und Investitionen in die Sicherheit der Smartphones auf. “Die Sicherheitsstandards müssen mit der technologischen Entwicklung Schritt halten“, sagte sie.
Auch wollten die Nutzer genau wissen, was mit ihren persönlichen Daten geschieht. “Hier müssen die Unternehmen mehr Transparenz schaffen“, forderte die Ministerin.
dapd



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