Landshut - Die Grünen wettern am Politischen Aschermittwoch gegen CDU, CSU und FDP. Claudia Roth nennt die Bundesregierung eine „Chaos-Truppe“ und kritisiert Schwarz-Gelb für deren Umgang mit der Affäre Wulff.

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Claudia Roth greift die Bundesregierung an.
„Wir sind doch in einer Zeit, in der die Realität die schlimmste Phantasie überholt.“ Schwarz-Gelb nannte Roth eine „Chaos-Truppe“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe zu lange ihre schützende Hand über Wulff gehalten. Dann habe sie sich bei der Suche nach einem Nachfolger von der FDP vorführen lassen, bemängelte Roth. Joachim Gauck könne dem Bundespräsidentenamt nun Würde und eine Existenzberechtigung zurückgeben. „Wir wollen doch die Unabhängigen, an denen man sich reiben kann, und nicht irgendwelche Partei-Pappfiguren vorne dran.“
Bause machte sich auch darüber lustig, dass die CSU zum Politischen Aschermittwoch ihren früheren Chef Edmund Stoiber als „Mann fürs Grobe“ antreten ließ. „Das ist also die Zukunftshoffnung der CSU.“ Der „Poltergeist“ Stoiber solle die CSU in die guten alten Zeiten zurückführen. Seine Rückkehr zeige, dass es den Christsozialen an Personal fehle. Wie Roth beschwor Bause immer wieder einen Politikwechsel und sagte das politische Ende der CSU in Bayern voraus. „Das neue Weiß-Blau ist grün.“
dpa



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