Gerhard Schröder (SPD) wird 65: Rückblick auf seine Karriere.

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    • 07.04.09
    • Politik

Die Gerd-Show: Schröders Stationen

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    Medienkanzler, Macho und Polterer: Gerhard Schröder © AP

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    Von 1978 bis 1980 war Schröder Bundesvorsitzender der SPD-Jusos. Legendär: Als Jungpolitiker rüttelt er in Bonn am Zaun des Kanzleramts und brüllt: "Ich will da rein!"  © AP

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    Der Landesvater pafft Cohiba: Von 1990 bis 1998 ist Schröder Ministerpräsident von Niedersachsen. Bis 1994 in einer rot-grünen Koalition. Danach regiert seine SPD mit absoluter Mehrheit. © AP

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    Machtwechsel: Im Herbst 1998 gewinnt Schröder die Bundestagswahl gegen Helmut Kohl. Zum zweiten Mal nach 1972 wird die SPD stärkste Partei. © dpa

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    Die rot-grüne Koalition (Schröder mit Grünen-Chef Joschka-Fischer) nimmt sich viel vor: Atomausstieg, Ökosteuer, neues  Staatsbürgerschaftsrecht, Steuer- und Rentenreform. © AP

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    Kritiker werfen der Regierung bald Dilletantismus vor. Dann schmeißt im März 1999 noch Oskar-Lafontaine als SPD-Chef und Finanzminister hin. Gerd übernimmt den Parteivorsitz (bis 2004). Beide pflegen bis heute eine herzliche Feindschaft.  © dpa

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    Dann häufen sich im ersten rot-grünen Regierungsjahr die Wahlniederlagen. Ein Bundesland nach dem anderen  und die Euopawahl gehen verloren. Da kommt unverhofft ein Lichtblick... © AP

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    Die CDU-Spendenaffäre. Die Sympathiewerte für die Union purzeln in den Keller. SPD und Grüne punkten wieder beim Wähler - ohne dass Schröder  viel zu tun braucht. © dpa

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    Beim Regieren setzt Schröder ohnehin stark auf Show und sein Charisma. 1999 tritt der Kanzler bei "Wetten Dass?" auf.   © AP

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    Im März 1999 wird es außenpolitisch zum ersten Mal Ernst für Rot-Grün. Die Regierung schickt (als erste nach1945) deutsche Soldaten in den Krieg gegen Jugoslawien. Viele Wähler der Grünen toben. © AP

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    Die nächste Bewährungsprobe folgt am 11. September 2001. Islamistische Terroristengreifen die New York (Bild: Twin Towers) und Washington an. © dpa

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    Schröder versichert den USA (hier mit Präsident George W. Bush) die "uneingeschränkte Solidarität" der Bundesrepublik. Deutschland beteiligt sich ab Oktober 2002 am Krieg gegen die Taliban in Afghanistan. © dpa

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    Doch das Bündnis Schröder-Bush zerbricht im Sommer 2002. Die US-Regierung will den irakischen Diktator Saddam Hussein stürzen. Schröder: "Dieses Land wird unter meiner Führung für Abenteuer nicht zur Verfügung stehen." © dpa

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    Bei seinem Anti-Kriegs-Kurs hat Schröder auch die anstehende Bundestagswahl (hier gegen Unions-Kandidat Edmund Stoiber im Fernsehduell) im Auge. Ein Irak-Krieg ist in Deutschland unpopulär.  © AP

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    Beim Elb-Hochwasser im Sommer 2002 punktet Schröder als Krisenmanager. PR-Manager Klaus Kocks meint: "Schröder hat in Gummistiefeln und grünem Bundeswehrparka den Christopherus und den Moses gegeben." © dpa

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    Ab in die zweite Runde: Knapp gewinnt Rot-Grün im September 2002 die Bundestagswahl. © AP

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    Schröders zweite Amtszeit ist geprägt vom Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Im März 2003 verkündet er die "Agenda 2010". Ziel: Die Reform des Arbeitsmarkts und des Sozialsystems. Von Anfang an hat er Linke und Gewerkschaften gegen sich. © dpa

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    Spätestens 2005 wird es eng für die Bundesregierung. Nachdem im Mai die SPD krachend in NRW verliert, setzt Schröder auf Neuwahlen. Rot-Grün bringt kaum mehr ein Gesetz durch den Bundesrat. © AP

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    Und da ist er wieder: Der Super-Wahlkämpfer Schröder. Aus einer praktisch aussichtslosen Position peitscht der begnadete Redner die SPD in den Umfragen nach vorne. © AP

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    Doch am Ende scheitert Schröder ganz knapp. Sein letzter Erfolg: Er macht für seine SPD den Koalitionsvertrag mit der Union klar (hier mit Nachfolgerin Angela Merkel). © AP

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    Nach seiner Kanzlerschaft wechselt Schröder in die Wirtschaft. Unter anderem ist er Aufsichtsratsvorsitzes bei der russisch-deutschen Ostsee-Pipeline von "Gazprom". So wird dem Altkanzler im Ruhestand jedenfalls nicht langweilig.  © AP

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Aktuelle Nachrichten

Amnesty-International-Bericht: Lob und Kritik für Deutschland wegen Abschiebepraxis
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