“Das Kollektiv belächelt den Versuch, Aktivisten unseres Schlages einzuschüchtern“, mahnte Anonymous in einem Video, das am Sonntagabend auf Youtube veröffentlicht wurde. Demnach haben die Behörden “Benzin in das Feuer der Revolution gegossen“. Anonymous kündigte sogleich weitere Attacken im Digitalen an, um für frei zugängliche Informationen im Netz zu kämpfen. “Wir sind bereit dafür Opfer zu bringen“, hieß es.
Sorge um die Sicherheit der eigenen Anhänger
Die Gema hatte sowohl nach der Attacke auf ihre Server im Dezember als auch am vergangenen Donnerstag die Daten der Angreifer wie ihre sogenannten IP-Adressen an die Ermittler des BKA weitergereicht, wie eine Sprecherin der in München angesiedelten Gesellschaft der Nachrichtenagentur dapd bereits nach der jüngsten Attacke bestätigt hatte. “Die Gema hat eine Grenze überschritten“, warnte nun wiederum das Hacker-Kollektiv die Gema in seinem Film.
Offen blieb, ob die jüngsten Durchsuchungen nur Aktivisten trafen oder auch unfreiwillige Helfer, die den Internetauftritt der Gema versehentlich attackiert hatten - etwa mit Klicks auf manipulierte Links. Anonymous, das ohne feste Strukturen auskommt, warnte im Video daher auch die eigenen Anhänger: “Wir verweisen unsere Brüder und Schwester darauf, sich technisch weiterzuentwickeln. Ä...Ü Wer sich seiner Sicherheit im Internet nicht vollkommen gewahr ist, sollte sich an keinen Serverangriffen beteiligen.“
dapd










