Ein muslimischer Vertreter ergriff in einem Auditorium nach der Rede des Papstes das Wort und wetterte lang gegen Israel. Die empörten jüdischen Vertreter wollten daraufhin unter Protest den Saal verlassen, einer habe dies auch getan, wie Augenzeugen von der Begegnung berichteten. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, versuchte die Wogen zu glätten, das Treffen wurde unterbrochen.
Der Papst habe den in Arabisch sprechenden Mann nicht verstanden und das Geschehen mit gewissem Erstaunen verfolgt. Die Wortmeldung des Muslims sei von den Organisatoren nicht vorgesehen gewesen, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi.
dpa










