Eine heißer Sommer bleibt offenbar aus: Nach einem eher trockenen Frühjahr erwartet die Deutschen in den kommenden Monaten zwar ein warme, aber auch wechselhafte Witterung.
Der Potsdamer Klimaforscher Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe stuft den Sommer 2012 als “einigermaßen normal“ ein. Diplom-Meteorologe Dominik Jung rechnet vor dem kalendarischen Sommeranfang am Donnerstag (21. Juni) nicht mit langen Hitzephasen, aber dennoch mit einzelnen heißen Tagen. Die Temperaturen könnten dann schon bis auf 35 Grad Celsius steigen, sagte der Experte von wetter.net im dapd-Gespräch.
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“Der Anstieg der Jahresmitteltemperatur ist auf die allgemeine globale Erwärmung zurückzuführen, die wir seit Beginn der Industrialisierung beobachten und messen“, sagte Gerstengarbe. Das habe im Wesentlichen damit zu tun, dass das Treibhausgas CO2 in die Atmosphäre gepumpt würde. Gehe zu viel CO2 in die Atmosphäre, verstärke sich der Treibhauseffekt. “Ein Teil der infraroten Strahlung wird von der Erde nicht ins Weltall abgestrahlt, sondern durch die CO2-Moleküle aufgenommen und auf die Erde zurückgestrahlt. Dadurch wird es schlicht und ergreifend wärmer“, sagte der Forscher.
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Der geringe Niederschlag des Frühjahrs und der harte Frost im Februar in einigen Regionen Deutschlands könnten sich nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes negativ auf die im Sommer anstehende Getreideernte auswirken. “Nach unseren Schätzungen wird die Höhe der Getreideernte unter der des Vorjahres liegen“, sagte Bauernverband-Sprecher Michael Lohse. Beim Spargel, dessen Ernte in eineinhalb Wochen endet, sei das unbeständige Wetter regional für Ernteprobleme verantwortlich gewesen. Die Preise hätten deswegen höher gelegen. Ähnlich sei es bei der Kirschernte gelaufen.
dapd

























































































