Der als Schwindler enttarnte „Waldjunge Ray“ soll in Berlin einen Schaden von etwa 20 000 Euro verursacht haben. Davon geht der Bezirk Tempelhof-Schöneberg aus, der Strafanzeige stellen will. „Es handelt sich um einen Leistungsbetrug“, sagte Stadtrat Oliver Schworck (SPD) am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. „Das können wir so nicht hinnehmen - es soll sich ja auch niemand ein Beispiel daran nehmen.“
Nun muss sich Robin möglicherweise wegen des Erschleichens von sozialen Leistungen verantworten. Dazu gehörten nach Angaben des Bezirks betreutes Wohnen, ein Taschengeld von 240 Euro im Monat und Deutschstunden.
Zur Frage nach allgemeinen Konsequenzen für den Bezirk sagte Schworck, es werde in Einzelfällen entschieden. „Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass Leute, die zu uns kommen, uns auch brauchen“, so der Jugend-Stadtrat. Und: „Wir haben schon so viele unglaubliche Geschichten gehört, die wahr sind.“
dpa










