Bilder vom Papst
Laut italienischen Medienberichten hatte Benedikt darüber hinaus auch den päpstlichen Fischerring auf die linke Hand setzen müssen. Benedikt war in der Nacht zum Freitag im Bad seines Alpen-Chalets ausgerutscht und hatte sich das rechte Handgelenk gebrochen. Nach einer kleinen Operation im Krankenhaus “Umberto Parini“ in Aosta konnte der Papst am Freitagnachmittag mit Gipsverband wieder in seine Sommerfrische zurückkehren.
Auch Spekulationen über die Ursache des Unfalls wurden sowohl von Vatikansprecher Federico Lombardi und dem Krankenhaus zerstreut. Der Sturz sei nicht durch eine Ohnmacht ausgelöst worden, sagte Lombardi. Auch die Ärzte bestätigten am Nachmittag, dass das Befinden des Kirchenoberhauptes “insgesamt gut“ sei und die Ursache für den Unfall nicht auf eine Ohnmacht zurückzuführen sei.
Der Papst war während seiner Zeit als Kurienkardinal schon einmal gestürzt: Ebenfalls während eines Urlaubes - vor etwa 15 Jahren im norditalienischen Brixen - fiel er hin und prallte mit dem Kopf gegen einen Heizkörper. Es gilt als offenes Geheimnis, dass er damals einen leichten Hirnschlag erlitt.
Der 82-jährige Benedikt war erst am vergangenen Montag in seinen Sommerurlaub gestartet. In dem Feriensitz im Aosta-Tal im äußersten Nordwesten Italiens, der schon für seinen Vorgänger Johannes Paul II. eingerichtet worden war, will er sich bis zum 29. Juli ausruhen. Es ist nicht sein erster Urlaub in der Region. 2005 war er bereits dorthin gereist, im vergangenen Jahr erholte sich der Papst in Brixen in Südtirol, 2007 fuhr er nach Lorenzago di Cadore in Venetien.
dpa











































