Darf man Wiener grillen? Das Grill-ABC

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    • 01.08.11
    • Panorama

Darf man Wiener grillen? Das Grill-ABC

  • Aluschalen für gesunden Grillgenuss: Tropft heißes Fett auf die Kohlen, entstehen Benzpyrene. Grillschalen aus Aluminium verhindern die Bildung dieser krebserregenden Stoffe. © dpa

  • Bier eignet sich zwar zum Durstlöschen, nicht aber zum Feuerlöschen. Sonst werden Aschereste aufgewirbelt, die sich dann am Fleisch festsetzen. Besser ist es, die Flamme mit einem Deckel zu ersticken.  © dpa

  • Chillen ist ein wesentlicher Bestandteil des Grillens. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet „sich entspannen“. Und darum geht es doch beim Grillen: in entspannter Atmosphäre Zeit mit der Familie und Freunden verbringen. © dpa

  • Dips und Saucen sind oft versteckte Kalorienbomben. Das muss nicht sein: Aus Tofu oder Joghurt lassen sich leichte Alternativen zubereiten. Einfach Tofu, etwas Öl, Senf und Joghurt in einem Mixer zerkleinern. Je nach Geschmack Knoblauch, Kräuter oder Curry zugeben. © dpa

  • Eingelegt schmeckt besser: Legen Sie das Fleisch mindestens einige Stunden (am besten über Nacht) in die Marinade und lassen es ziehen. So wird es aromatischer und mürber.

  • Grillanzünder aus dem Fachhandel helfen beim Vermeiden von Unfällen. Spiritus beispielsweise verursacht große Stichflammen und ist damit brandgefährlich. © dpa

  • Halloumi ist eine gute Alternative zu Fleisch. Kennzeichen der zypriotischen Käsespezialität ist die Spalte in der Mitte des Milchproduktes Den Halloumi in zirka einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf den Grill legen.

  • Intensiver: Noch saftiger und intensiver schmecken die fertig gegrillten Fleisch- oder Fischstücke, wenn man sie vor dem Genuss eine Minuten ruhen lässt. So kann sich der Saft gleichmäßig verteilen und man spürt auf der Zunge nicht mehr nur heiß. © dpa

  • Jalapenos sind feurig scharfe Paprika aus Mexiko und passen sehr gut zu allen Grillspezialitäten. © wikipedia

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    Kottelets und Filets sind die besten Fleischteile zum Grillen - egal ob Rind, Schwein oder Lamm. Als Faustregel gilt: Je dicker das Fleisch, desto weniger Hitze. © dpa

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    Löffelerlebnis: Gegrillte Bananen sind die absolute Kröung jeder Grillfeier. Einfach die Früchte mit Schale auf den Grill legen, bis sie dunkelbraun sind. Dann auf einen Teller geben und aufschneiden. Je nach Geschmack Honig, Zimt, Nüsse, Rum oder Cognac daraufgeben und auslöffeln. © dpa

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    Mariande: Geben Sie Thymian, Rosmarin, Salbei, Oregano oder Senf in die Grillmarinade. Diese Gewürze verhindern die Aufnahme der schädlichen Kohlenwasserstoffe, die beim Grillen entstehen können. Salz gehört übrigens nicht in die Mariande, sonst wird das Fleisch zäh. Fleisch am besten erst auf dem Teller salzen. © ap

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    Nichts für Haustiere sind Grillreste. Das Fleisch ist zu stark gewürzt. Außerdem können Knochen absplittern und die Vierbeiner verletzen. © dpa

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    Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Wildlachs enthalten, der sich hervorragend zum Grillen eignet. Fisch einfach mit Zitrone beträufeln, salzen und zusammen mit Kräutern in Alufolie packen. Einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und dann mitsamt Folie auf den Grill legen. © dpa

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    Pökel- und Räucherware ist beim Grillen tabu. Denn durch die hohen Temperaturen entstehen krebserregende Nitrosamine. Also Hände weg von Schinken oder Wienern.

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    Qualität ist unabdingbar für echten Grillgenuss. Bevorzugen Sie Bio-Grillfleisch von heimischen Tieren aus artgerechter Tierhaltung. © dpa

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    Rostputzen gehört zu den unangenehmeren Aufgaben beim Grillen. Das muss aber nicht sein. Aluschalen ersparen einem nicht nur die lästige Putzerei, sondern verhindert auch die Buldung von krebserregenden Stoffen. © dpa

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    Temperatur: Erst nachdem die Kohle gut durchgeglüht ist, sollte man das Grillgut auf den Rost bzw. die Aluschalen legen. Die richtige Temperatur ist dann erreicht, wenn Sie die Hände nur mehr zwei Sekunden zirka zehn Zentimeter über dem Rost halten können. © dpa

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    Umdrehen: Verwenden Sie zum Umdrehen des Grillgutes keine Gabel, sondern eine Grillzange. Übrigens reicht in der Regel ein einmaliges Wenden. So bleibt alles schön saftig.  © dpa

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    Vertikalgrills verhindern, dass Fett und Fleischsaft in die Kohle tropfen, wodurch die Bildung von schädlichen Stoffen verhindert wird. Denn bei Vertikalgrills befindet sich das Grillgut nicht über, sondern neben der Kohle.

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    Well done: Drücken Sie mit dem Gabelrücken oder Ihrem Finger kurz auf das Fleisch. Gibt es stark nach, ist es noch roh. Gibt es leicht nach, ist es medium und wenn es gar nicht mehr nachgibt, dann ist es durch.  © dpa

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    Xanthin: Schalentiere wie Krebse, Garnelen oder Hummer nehmen erst bei hohen Temperaturen  - zum Beispiel beim Grillen - die typische hellrote Farbe an. Der Farbstoff, auch Astaxanthin genannt, ist zuvor in Eiweiß eingeschlossen und wird erst durch Hitze frei. © dpa

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    Yamswurzeln sind Kartoffeln sehr ähnlich und können ebenso wie sie in Folie gewickelt und gegrillt werden. © wikipedia

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    Zucchini, Paprika, Tomaten und Zwiebeln dürfen auf keiner Grillfeier fehlen. Entweder in dünne Scheiben schneiden, marinieren und grillen, oder gleichgroße Gemüsestücke aufspießen, würzen und auf den Rost bzw. die Aluschale legen. Guten Appetit! © dpa

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