Dies berichtete die “Los Angeles Times“ am Donnerstag. Der 48-jährige Dozent ist nach Angaben der Justiz im kalifornischen Orange County wegen mehrfacher Brandstiftung angeklagt. Sein Fall wird auf der Internetseite des Gerichts unter der Nummer 12HF2145 beschrieben.
Die “Los Angeles Times“ berichtete, dass der Deutsche von der Polizei beim Zündeln in einem Park gefasst und zunächst gegen Kaution wieder freigelassen worden sei. Inzwischen hätten die Ermittler aber E-Mails des Professors mit detaillierten Plänen für einen Mordanschlag auf Schüler und Lehrer seines toten Sohnes gefunden. Er sei erneut festgenommen und sitze ohne Möglichkeit, durch Kaution wieder auf freien Fuß zu kommen, hinter Gittern.
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Das Vorgehen des Vaters demonstriere “auf schockierende Weise, wozu ein Mensch durch unerträgliche Trauer getrieben werden könne“, kommentierte die Onlinezeitung “Huffington Post“. Aus den E-Mails, die der Professor an seine Frau und sich selbst schickte, geht nach dem Zeitungsbericht hervor, dass er in der High School auf Schüler und Personal schießen, das Gebäude in die Luft sprengen und sich dann selbst töten wollte.
In den E-Mails habe der Dozent seine Frau auch gedrängt, nach Deutschland zurückzukehren und ein neues Leben zu beginnen. Er bat sie, seinen anderen Kindern auszurichten, dass er durch die Trauer um den verlorenen Sohn “nicht mehr atmen“ könne. Der Dozent lehrte pharmazeutische Wissenschaften an der Universität von Kalifornien in Irvine.
dpa
























