Im Unternehmen herrsche großes Bedauern und tiefe Bestürzung, sagte der Vorstandsvorsitzende Roland Koch laut einer Mitteilung. „In dieser schweren Stunde gilt unsere Anteilnahme den Angehörigen und Freunden.“ Der langjährige Mitarbeiter deutscher Staatsangehörigkeit war Ende Januar von Terroristen in Nigeria entführt worden.
Dem Unternehmen zufolge arbeitete der Deutsche seit zehn Jahren in dem westafrikanischen Land, er war als Straßenbaupolier auf zahlreichen Baustellen in Nigeria im Einsatz. Koch bezeichnete ihn als einen erfahrenen Mitarbeiter und Kenner Nigerias.
Der Deutsche wurde offensichtlich von seinen Kidnappern getötet, als die nigerianischen Streitkräfte einen Befreiungsversuch unternahmen. Bei den Tätern soll es sich um Mitglieder der Terrororganisation Al-Kaida im islamischen Maghreb handeln. Der islamisch geprägte Norden Nigerias ist eine Hochburg von Radikalislamisten.
dpa









