Klumpp, der seit neun Jahren in der Stadt lebt und ebenso lange auch das Strandfest besucht, will sich nun selbst darum kümmern, dass ein solcher Zug von Musikern sich wieder formiert. Er selbst bringt, wie er sagt, jede Menge Erfahrung mit: In Baden-Württemberg, wo er herstammt, wie auch im Haunetal spielte er in verschiedenen Musikkapellen.
„Ich weiß, es kostet viel Zeit und Arbeit bis zu unserem Ziel, aber wir zusammen schaffen das!“
Horst Klumpp
„Ich weiß von vielen Rotenburgern, dass es vor Jahren einen solchen Zug gab“, sagt er. Er ruft nun alle Ehemaligen, aber auch Neulinge auf, mit ihm zusammen einen neuen Fanfarenzug auf die Beine zu stellen – Vereinsgründung inbegriffen. „Ich weiß, es kostet viel Zeit und Arbeit bis zu unserem Ziel, aber wir zusammen schaffen das!“
Zur Ausrüstung des Fanfarenzugs, so stellt sich Horst Klumpp vor, gehört „eine richtige Landsknechtuniform und die richtige Musik. Wer immer schon einmal Es-Fanfare, Ventilfanfare, Bass Drum, Landsknechtstrommel oder Snare Drum gespielt habe oder es lernen wolle, sei aufgerufen, mitzumachen.
Irgendein Fanfarenzug solle es allerdings nicht werden – Klumpp möchte, „dass unser Fanfarenzug über die Landesgrenzen hinaus bekannt wird und dass wir die Stadt mit unseren Mitgliedern positiv repräsentieren – zu Hause und im Umland.“ Von seiner Wahlheimat Waldhessen, in die er vor Jahren aus beruflichen wie privaten Gründen kam, und insbesondere von Rotenburg ist Horst Klumpp besonders zu Strandfest-Zeiten begeistert: „Hier ist alles da, nur ein Fanfarenzug nicht. So ein Zug ist ein Muss!“ Wer ebenso denkt, kann sich bei Horst Klumpp melden: Telefon 0 66 23/9 14 49 03. Foto: Henkel
Von Rainer Henkel



























