„Damit wird lediglich beschlossen, dass das Verfahren weiter geht“, sagte Bürgermeister Klaus Wagner. Wenn die Naturschützer mitspielen, könnte ein interkommunaler Windpark gemeinsam mit den Gemeinden Neuenstein und Kirchheim entstehen, in deren Gebiet die Fläche ebenfalls fällt.
Vom Regierungspräsidium wurden im Bereich Oberaula fünf Flächen vorgeschlagen, zwei davon am Eisenberg, eine andere in der Nähe von Olberode und Christerode. Die meisten Chancen sehen die Gemeindevertreter für das Gebiet am Eisenberg und sprachen sich deshalb einstimmig dafür aus, das zunächst weiter untersuchen zu lassen.
Problem am Eisenberg könnte das Vogelschutzgebiet im Knüll werden, wo besonders auch der Rotmilan vorkommt, sagte Wagner. Dafür seien genaue Untersuchungen der Vogelschützer notwendig, die über ein Jahr andauern könnten. Falls die grünes Licht gäben, könne der Bau einer Anlage in zwei Jahren realisiert werden. „Der Schlagschatten der Windräder tut nicht so weh, wenn man ein bisschen mitverdienen kann“, sagte Toni Soller, Fraktionsvorsitzender der CDU.
Auch Marianne Hühn, Sprecherin der SPD, setzte sich für den Beschluss ein: „Wir sind uns einig, man muss auch Nachteile in Kauf nehmen für den Klimaschutz.“
Der Beschluss sei nur eine Grundsatzerklärung, ein erster Schritt ohne Gewähr, sagte Wagner. Die bestehenden Anlagen am Eisenberg seien vor der Ausweisung des Naturschutzgebietes erstellt worden und hätten Bestandsschutz. (zty) Foto: Archiv



























