„Klar ist, dass die in den vergangenen Jahren seit der Umgestaltung des Kurparks und der Leonhard-Müller-Anlagen hinzu gekommenen hochwertigen Grünanlagen einen deutlich höheren Betreuungsaufwand erfordern als die übrigen städtischen Flächen“, stellt Gerlich fest. Ab dem Jahr 2014 fallen auch die Flächen im Schilde-Park in städtische Regie.
Maschinenausfälle
Bereits jetzt zeigten sich erste Auswirkungen der leider unvermeidbaren Einsparungen, die bei den Bürgern, aber auch bei den Besuchern der Kreisstadt – in vielen Fällen verständlich – Irritationen hervorrufen, räumt Gerlich ein. Zu den Einsparungen bei Saisonarbeiterstellen und geringfügig Beschäftigten (400 Euro-Jobs) im Frühjahr kämen ärgerliche Maschinenausfälle hinzu. „Unter extremen Hochdruck und mit erheblichen Kosten wird der Maschinenpark wieder instand gesetzt, die Mäh- und Pflanzkolonnen sind emsig dabei, einerseits das Stadtbild im Bereich Stift, Staudengarten, Leonhard-Müller-Anlagen und Kurpark angesichts der Festspiele in Schuss zu bringen, andererseits die übrigen Grünflächen und Friedhöfe nach einem abgestuften Pflegeplan abzuarbeiten“, erläutert der Referent. Der Maschinenpark werde sukzessiv mit Aufwendungen in sechsstelliger Höhe modernisiert.
Als demotivierend empfinden es jedoch alle Beteiligten, wenn mit viel Engagement angelegte Anpflanzungen und Einrichtungen mutwillig beschädigt oder zerstört werden, wie die Rosenpflanzungen an der Stiftsruine oder die Bahnhofsunterführung, oder wenn uneinsichtige Hundehalter ihre Tiere unkontrolliert in den Grünanlagen laufen lassen.
Bürgermeister Thomas Fehling und seine Mitarbeiter aus den Fachbereichen haben sich nach Beschwerden aus der Bevölkerung kurzfristig einen Überblick verschafft und Maßnahmen festgelegt. Hierzu zählt auch die Überlegung, externe Hilfskräfte einzusetzen. Hierfür zusätzlich eingesetztes Geld muss jedoch an anderer Stelle wieder eingespart werden, warnt Gerlich.
























