Die Arbeit an der Realisierung und der Suche nach Geldgebern sei aufgeschoben worden, um „nicht mit der laufenden documenta ins Gehege zu kommen“, sagt Initiator Prof. Rainer Ludewig. Vor dem Beginn der Weltkunstschau seien aber bereits Vorarbeiten gelaufen.
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Ludewig hatte die Stiftungs-Idee vor einem Jahr zum ersten Mal an die documenta GmbH herangetragen. Zuvor hatte der 86-jährige Kasseler sich erfolgreich für die Einrichtung einer Brüder-Grimm-Stiftungsprofessur an der Uni Kassel eingesetzt. 360 000 Euro hatte er für diese zusammenbekommen. „Das hat mir Mut gegeben zu sagen, jetzt packen wir die documenta- Stiftung an“, sagt Ludewig, der zum Ehrenbürger der Universität Kassel ernannt wurde.
Doch bislang fehlen dafür die finanziellen und räumlichen Rahmenbedingungen. Eine finanziell gut ausgestattete Stiftung könnte Bewegung in diese Vorhaben bringen.
Es sei eine Liste mit möglichen Stiftern erstellt worden, sagt Ludewig. Dies seien vermögende Personen mit Interesse an zeitgenössischer Kunst. Verhandlungen würden nun nach und nach geführt. Um diese nicht zu gefährden, könne er öffentlich keine Namen nennen.
Von Bastian Ludwig








