009.05.1009.05.10|Rotenburg
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Rotenburg. „Ich kann all die Zeit niemals konservieren, doch ich hör’ nicht auf, es zu probieren“, heißt eine Zeile in Nikko Weidemanns Lied „Wie ein Idiot“. Er hat die Zeit nicht konserviert, aber sein Auftritt in der Rotenburger Galerie geriet durchaus zu einer sentimentalen Reise in die Vergangenheit.

Erinnerungen an Waldhessen: die hatte Nikko Weidemann mit in die Galerie gebracht. Unser Bild zeigt ihn am Keyboard mit – von rechts – Marcel Sakautzky, Martin Wenk, Carolina Bigge, Markus Runzheimer und Jo Ambros. Foto: Riemenschneider
Nikko Weidemann, der in Rotenburg aufgewachsen ist und die Stadt vor 30 Jahren verlassen hatte, um sich fortan gänzlich der Musik hinzugeben, stellte mit seiner großartigen Band sein neues Album „Schöne Schmerzen“ vor und ließ sein Publikum dabei immer wieder teilhaben an seinen Erinnerungen an Waldhessen.
Beim Konzert herrschte ein wenig Stimmung wie bei einem Klassentreffen, doch immer geprägt von den poetischen Songs der Band. Zu der gehört auch ein anderer Sohn der Region: Martin Wenk aus Weißenhasel hatte es vor vielen Jahren wie Nikko Weidemann nach Berlin gezogen. Er begeisterte das Publikum vor allem mit seinen Trompetensoli. „Schöne Schmerzen“ können aus Wehmut entstehen. Die Songs von Nikko Weidemann sorgten in der Galerie für einen Abend voller Gefühle. (sis)
Quelle: HNA OnlineSchreiben Sie zum Beitrag Ihre Meinung oder laden Sie Bilder und Videos zu ihrem Profil hoch. In unserer Community lernen sie sicher auch neue Freunde kennen.