Rotenburg. Nussknacker, Pyramiden, Schwibbögen und vor allem Räuchermännchen aus dem Erzgebirge – die Rotenburgerin Waltraud Ring-Körtel stellt zahlreiche Stücke ihrer Sammlung ab Samstag im Rotenburger Spielzeug-und Puppenmuseum aus. Die Aufbauarbeiten dafür sind bereits beendet.

© Henkel
Der ganze Stolz: Waltraud Ring-Körtel mit einem Räuchermann, dessen Laterne sogar leuchtet.
Wer aber denkt, im Haus der 58-Jährigen herrsche nun gähnende Leere auf Regalen, in Vitrinen und Fensterbänken, der irrt: Allein die Zahl ihrer Räuchermännchen, jener lustigen Gestalten, die erzgebirgische Handwerker darstellen, schätzt sie auf etwa 400. „Bei 180 haben wir aufgehört zu zählen“, schmunzelt Waltraud Ring-Körtel. Dazu kommen die Nussknacker. Und jetzt, zur Vorweihnachtszeit, steht im Flur des Hauses eine Weihnachtskrippe mit hölzernen Teddybärfigürchen.
Ältestes Stück ihrer Sammlung ist ein Räuchermann aus Seifen aus dem Jahr 1920, hergestellt in einer Manufaktur, die in der fünften Generation arbeitet. Auch das handwerkliche Geschick, das kunstvolle Drechseln des Linden- oder Fichtenholzes und die Detail-Verliebtheit der Künstler faszinieren die Sammlerin, die wohl auch andere Sammler kennt, aber ihre Stücke nicht tauscht. „Jeder ist doch auf seine Stücke stolz“, sagt sie.
Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung bei der Rotenburger Entdeckernacht am Samstag, 26. November, von 18 bis 22 Uhr zu sehen; ab dann mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.
Quelle: HNA Online


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