Der Blick fürs Wesentliche

Peter Riegel stellt im Licheröder Tagungspavillon aus - Es war einmal in Afrika

Der Blick fürs Wesentliche

017.06.1017.06.10|Rotenburg|
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Licherode. Peter Riegel ist eine der Lichtgestalten in der deutschen Bio-Szene. Inhaber des größten Bio-Weinhandels in Europa, gefragter Referent auf Messen und Tagungen und weltweit als Berater für so genannte Bio- und Fairtrade-Projekte unterwegs. Aber ganz nebenbei ist Peter Riegel auch ein herausragender Fotograf, der die Eindrücke von seinen Reisen in alle Welt mit viel Sensibilität festhält. So ist er zur Eröffnung der Ausstellung „Es war einmal in Afrika“ in den Licheröder Tagungspavillon vorgestellt worden.

Ausstellung im Licheröder Tagungspavillon: Peter Riegel vor seinen Bildern, die bis zum 11. Juli zu sehen sind.  Foto: nh

Ausstellung im Licheröder Tagungspavillon: Peter Riegel vor seinen Bildern, die bis zum 11. Juli zu sehen sind.  Foto: nh

Peter Riegel war eigens vom Bodensee nach Nordhessen angereist, sagte der Geschäftsführer des Umweltbildungszentrums Licherode, Klaus Adamaschek. „Nicht nur in seinem unternehmerischen Handeln, sondern auch in sei-nen Fotos beweist Peter Riegel den Blick fürs Wesentliche“, sagte Adamaschek.

Würdige Individuen

Durch die nachträgliche Umarbeitung auf Schwarz-Weiß mit dunkler Rahmung gelinge es Peter Riegel, ohnehin schon faszinierende Momentaufnahmen von afrikanischen Großtieren in ganz individuelle Porträts umzuwandeln. Adamaschek: „Die porträtierten Tiere erscheinen als würdige Individuen, werden dabei aber keineswegs verniedlicht oder gar vermenschlicht.“

Peter Riegel hatte noch einiges mehr im Gepäck. In einem gut einstündigen Bildervortrag berichtete er von weiteren Reisen durch Südafrika und stellte dabei auch das „Stellar Soccer Projekt“ für, für das er zurzeit Spenden sammelt. Durch den Bau eines Fußballplatzes mit Sozialräumen sollen jungen Arbeitern in einer von kultureller Entwurzelung geprägten Region positive Perspektiven eröffnet werden.

Bis zum 11. Juli

Die Bilderausstellung „Es war einmal in Afrika“ ist noch bis zum 11. Juli im Licheröder Tagungspavillon zu sehen. Führungen durch die Ausstellung können über Harald Kühn von der Galerie Landhaus Licherode (Telefon 05664/ 93 09 93) vereinbart werden.

In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Bildung trifft Entwicklung“ bietet die Bildungsreferentin Barbara Grumm begleitende pädagogische Aktionen für Schulklassen sowie Jugend- und Erwachsenengruppen an (06678 / 1352).

Weitere Informationen gibt es beim Umweltbildungszentrum Licherode (05664/ 94 860) oder im Internet unter www.oekologische-bildung.de (red/m.s.)

Quelle: HNA Online

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