Grossentaft. An der Registrierungsaktion der DKMS in Großentaft für den an Leukämie erkrankten Nicolai beteiligten sich am Sonntag 1939 Menschen. Hinzu kommen noch 70 Afghanistan-Soldaten, die ihre Spende direkt nach Köln schicken werden.

Viele Helfer: Die vier Großentafterinnen Heidi Hohmann, Anette Abel, Sophia Sudbrock und Eva Kohlmann (von links) registrierten mit vielen anderen fleißig die Blutspender. Auch die Spendenbox füllte sich sehr schnell. Fotos: Desoi
Auffallend viele Bad Hersfelder, Schenklengsfelder sowie Sportler aus Sorga waren zur Typisierung nach Großentaft gekommen. Die Aktion wurde zudem von allen Großentafter Vereinen unterstützt. Über 200 aktive Helfer waren von frühmorgens bis spätabends auf den Beinen. So hatte die Feuerwehr die Verkehrsführung und Parkplatzanweisung übernommen. Die Gymnastikgruppen des Sportvereins organisierten die Küchendienste.
Nicolai ist in Großentaft sehr beliebt. Für den SV spielt er Fußball. Seinen vorerst letzten Einsatz hatte er am 13. November 2011. Kurz danach wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass bei ihm die schon einmal besiegte Krankheit Leukämie wieder ausgebrochen ist. Am Sonntag wurde daher zur Typisierung ins Haus Hessisches Kegelspiel eingeladen. Und 1939 Menschen waren da. Darunter auch viele Fußballer. Die hatte unter anderem Nicolais ehemaliger Trainer Toni Bock aus Ufhausen mobilisiert.
Unter den freiwilligen Blutspendern befanden sich auch Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, Dechant Markus Blümel, viele Gemeindevertreter sowie Landrat Bernd Woide.
Geld wurde auch gespendet. Schließlich kostet eine Typisierung 50 Euro. Schon vor der Veranstaltung waren über 50 000 Euro eingegangen. Nach der Typisierung betrug der Spenden-Stand 65 000 Euro.
Von Christa Desoi



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.