hersfeld-Rotenburg. Eine Ursache für schwere Unfälle ist der Einfluss von Drogen und Alkohol bei jungen Menschen unter 24 Jahren. Aus diesem Grund lud kürzlich das Polizeipräsidium Osthessen 23 Fahrlehrer – unter anderem aus Hünfeld, Heringen, Bad Hersfeld, Bebra und Vacha – nach Fulda ein. Eine Fahrschule aus Bebra hatte die Initiative ergriffen. Gerade junge Fahranfänger seien sich der Bedeutung des Missbrauchs von Drogen und der Folgen bei der Teilnahme am Straßenverkehr oft nicht bewusst, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Polizeipräsidium. Dieses Bewusstsein bereits während der Fahrschule zu fördern, haben sich Fahrlehrer des Landesverbandes der Hessischen Fahrlehrer zur Aufgabe gemacht.
Polizeihauptkommissar Ulrich Weber erklärte die Unterschiede, wann eine strafbare Handlung vorliegt oder eine Ordnungswidrigkeit erfüllt ist. Wie sehen Drogen von Heroin über Haschisch, Kokain bis hin zum Amphetamin überhaupt aus und wie wirken sie? Welche Auffälligkeiten zeigen Menschen, und welche Tests führt die Polizei durch? Prof. Dr. Kauert vom gerichtsmedizinischen Institut in Frankfurt schließt aus der Tatsache, dass etwa 85 Prozent aller angeordneten Blutproben mit Verdacht auf Drogenkonsum positiv sind, dass das enorme Dunkelfeld nur aufgehellt wurde.
Organisiert hatte die Veranstaltung Polizeioberkommissarin Simone Kirschbaum. Sie ist zuständig für die Verkehrsprävention im Polizeipräsidium Osthessen. Junge Fahranfänger zwischen 16 und 24 Jahren gehören zu einer wichtigen Zielgruppe der Projekte in diesem Bereich. Informationen über gefährliche Unfallstrecken und Präventionsveranstaltungen gibt es beispielsweise im Internet. Das Projekt „Schutzengel“ greift die Thematik des Alkohol- und Drogenmissbrauchs auf sowie die damit verbundenen Disco-Unfälle. (red/ank)
www.lieber-als.de
www.schutzengel-pass.de
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