Bad Hersfeld. Die Diskussionen um die Grundschule in Wölfershausen reißen nicht ab. Jetzt melden sich Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz zu Wort. „Die Grundschule im Heringer Stadtteil Wölfershausen ist in einem guten Zustand. Sie ist modern, hell, gut ausgestattet und entspricht insgesamt dem Zustand der 49 Schulen im gesamten Landkreis“, erklärt der Landrat. Einzig der Außenanstrich der Schule sei ein wenig in die Jahre gekommen und sollte aufgefrischt werden, merkte Dr. Schmidt nach einer gemeinsamen Ortsbegehung mit der Ersten Kreisbeigeordneten an.

Dr. Karl-Ernst Schmidt
Eine Grundsanierung der kleinen Grundschule Wölfershausen sei demnach nicht erforderlich. Von 2005 bis 2011 habe der Landkreis bereits mehr als 80 000 Euro in den Erhalt der kleinen Grundschule investiert. „Jetzt wollen wir noch für ein frisches Äußeres sorgen“, sagte Landrat Dr. Schmidt vor dem Kreistag, bevor ein Antrag der FWG zur Schule Wölfershausen zurückgezogen wurde.
Auch Elke Künholz macht sich für den Erhalt der Schule in Wölfershausen stark. Sie solle so lange wie möglich erhalten werden. Aktuell gebe es keine Schließungspläne. Sie räumte aber auch ein, dass die Schülerzahlen langfristig Anlass zur Besorgnis geben
Gegenwärtig besuchen 43 Kinder die Schule in Wölfershausen. Die vier Jahrgänge werden in drei Klassen von drei Lehrern und aus Heringen bedarfsweise anreisenden Fachlehrern unterrichtet. Bis 2016 steigen die Kinderzahlen auf 66 an und sinken danach auf 52 ab, wobei 2017 aus den zwölf Erstklässlern und den sieben Zweitklässlern eine Klasse gebildet wird.
„Wir müssen darüber nachdenken, wie Unterricht sinnvoll organisiert werden kann“, sagte Künholz mit Hinweis darauf, dass Wölfershausen bereits Außenstelle der Georg-August-Zinn-Schule in Heringen ist. (red/rey)
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