Heimboldshausen. Wer mit dem Segelflugzeug in die Luft gehen und danach wieder unversehrt am Boden ankommen will, braucht als lebenswichtige Grundvoraussetzung ein gut gewartetes Fluggerät. Deshalb unterhält die Segelfliegergruppe Kaliwerk Hattorf seit ihrer Gründung vor 55 Jahren eine Werkstatt, in der die Segler auf Vordermann gebracht werden. Seit kurzem ist diese Flugzeugwerkstatt in ein Nebengebäude der Beruflichen Schulen in Heimboldshausen umgezogen.

Platz zum Werkeln und Warten: Die Segelflug-Werkstatt der Segelfliegergruppe Kaliwerk Hattorf hat in der ehemaligen Tischlerwerkstatt der Berufsschule Heimboldshausen eine neue Bleibe gefunden. Foto: Eisenberg
Bisher nutzen die Vereinsmitglieder eine Werkstatt auf dem Werksgelände der K+S-Schachtanlage Hera. „Nachdem uns die Räume aus betrieblichen Gründen gekündigt worden waren, mussten wir uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe machen“, berichtet Vereinsgeschäftsführer Lothar Nordheim.
Nach längerer Suche sei man auf die nicht mehr genutzte Tischlerwerkstatt der Berufsschul-Außenstelle in dem Philippsthaler Ortsteil aufmerksam geworden und habe nach Verhandlungen mit dem Landkreis einen Nutzungsvertrag abschließen können.
Jetzt steht den Vereinsmitgliedern ein heller Raum zur Verfügung, in dem zwei Segelflugzeuge gleichzeitig, natürlich mit abmontierten Tragflächen, gewartet werden können. Hier treffen sich die Vereinsmitglieder, besonders in den Wintermonaten, wenn der Flugbetrieb ruht, wöchentlich samstagvormittags zum Baudienst.
Der Flugbetrieb in den Sommermonaten findet auch weiterhin auf dem Flugplatz Plätzer bei Burghaun statt, den die Segelfliegergruppe gemeinsam mit der Luftsportgruppe Hünfeld nutzt.
360 Stunden...
Von Jan C. Eisenberg
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