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Schotts Schenklengsfelder Turm durfte besichtigt werden – Betriebsstart ab Januar

Impuls für den Ortskern

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Schenklengsfeld. Der Traum eines heimatverbundenen und unternehmungslustigen Bürgers ist handfeste Wirklichkeit geworden: Interessierte Besucher durften am Samstag beim Tag der offenen Tür den 15,60 Meter hohen Wohnturm mit Stufengiebel und Sonnenuhr am Schenklengsfelder Weinberg in Augenschein nehmen, in dem Helmut Schott nach dem Jahreswechsel Kultur und Gastlichkeit auf drei Geschossen anbieten will.

Behaglichkeit auf Ebene zwei: Hier stellte am Samstag Christian Kunert einige seiner Zeichnungen aus. Zweiter von links: Bauherr Helmut Schott. Foto: z

Behaglichkeit auf Ebene zwei: Hier stellte am Samstag Christian Kunert einige seiner Zeichnungen aus. Zweiter von links: Bauherr Helmut Schott. Foto: z

Am 23. Juni vorigen Jahres hatte der Bauherr gemeinsam mit Familienmitgliedern und Freunden die Bodenplatte auf dem Grundstück gegossen, auf dem zuvor ein altes Stallgebäude abgerissen worden war. Noch rechtzeitig vor dem ersten Schnee wurde am 27. November Richtfest gefeiert für das außergewöhnliche Bauwerk, das sich an mittelalterlichen Stadt-Wohntürmen orientiert.

Daneben eine Herberge

Direkt neben dem Turm entsteht ein zweigeschossiges Haus, in dem alte Fachwerkbalken aus Malkomes und Hilmes verwendet werden und das ab kommendem Sommer nicht nur die gastronomische Fläche erweitern, sondern auch Übernachtungsquartiere für Radtouristen bieten soll. Keller und Erdgeschoss stehen bereits.

Im Garten hinter Turm und Radlerherberge steht mit dem Rücken zum Solzbach eine rustikale Freilichtbühne mit ausladendem Dach. Eine Mauer aus alten, behauenen Steinen fasst das Grundstück ein.

Zum Tag der offenen Tür am Samstag diente die Bühne als Imbissstand, während in den Turmstuben heiße Getränke und Kuchen serviert wurden. Im zweiten Stock gab’s Kunsthandwerk zu kaufen, und Fotos von den Bauarbeiten wurden an die Wand projiziert.

Christian Kunert, Werbedesigner und Künstler aus Hilmes, zeigte großformatige Zeichnungen aus seinem Fundus.

Im neuen Jahr wird der Turm zunächst auf Bestellung genutzt werden können, ab Ende Februar/Anfang März plant Ute Angersbach-Schott, die Gattin des Turmbauers, regelmäßige Öffnungszeiten von Donnerstag bis Sonntag.

Helmut Schott, der heute in Konrode wohnt, ist am Weinberg aufgewachsen und will mit seinem Projekt einen positiven Impuls im alten Schenklengsfelder Ortskern setzen.

Von Peter Lenz

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