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Gethsemane erhält weitere 104 146 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm

Geld für den Mittelpunkt

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Gethsemane. Die Menschen im Philippsthaler Ortsteil Gethsemane wollen ihr Dorf kräftig herausputzen. Damit dies auch gelingen kann, brachte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt am Donnerstagnachmittag einen Bewilligungsbescheid über 104 146 Euro vorbei.

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (5. von links) brachte einen Bewilligungsbescheid des Landes Hessen nach Gethsemane. Für die Dorferneuerung gibt es einen weiteren Zuschuss in Höhe von 104 146 Euro. Das entspricht einer Förderung von 50 Prozent. Die andere Hälfte trägt die Marktgemeinde Philippsthal. Für das Foto zückte der Landrat einen 50-Euro-Schein, um zu demonstrieren, dass auf das reine Papier auch tatsächlich Geld folgen wird. Darüber freuen sich unter anderem Bürgermeister Ralf Orth (4. von rechts) und Ortsvorsteher Thorsten Göttlich (3. von links). Foto: Reymond

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (5. von links) brachte einen Bewilligungsbescheid des Landes Hessen nach Gethsemane. Für die Dorferneuerung gibt es einen weiteren Zuschuss in Höhe von 104 146 Euro. Das entspricht einer Förderung von 50 Prozent. Die andere Hälfte trägt die Marktgemeinde Philippsthal. Für das Foto zückte der Landrat einen 50-Euro-Schein, um zu demonstrieren, dass auf das reine Papier auch tatsächlich Geld folgen wird. Darüber freuen sich unter anderem Bürgermeister Ralf Orth (4. von rechts) und Ortsvorsteher Thorsten Göttlich (3. von links). Foto: Reymond

Seit 2009 im Programm

Dieses Geld stammt aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen. Gethsemane ist seit 2009 in der Dorferneuerung. Noch einmal den selben Betrag steuert die Marktgemeinde hinzu, um das Projekt Hugenottenplatz anzuschieben.

„Die 208 292 Euro reichen natürlich nicht aus, für das, was wir hier rund um den Dorfmittelpunkt verändern wollen“, sagte Bürgermeister Ralf Orth.

Fast 600 000 Euro

Auf Grundlage des Dorferneuerungskonzepts war bereits Anfang 2010 der förderfähige Finanzrahmen für öffentliche Projekte in Gethsemane auf 390 000 Euro festgelegt worden. Ein Jahr später wurde er dann um die jetzt zusätzlich bewilligten mehr als 200 000 Euro auf fast 600 000 Euro erhöht. Dieses Geld soll jetzt dabei helfen, den schönen Ortsmittelpunkt noch weiter aufzuwerten.

Dass dies den 260 Einwohnern von Gethsemane gelingen wird, daran hat der Landrat keinen Zweifel. „Sie haben hier eine gute Dorfgemeinschaft. In kleinen Orten funktionieren solche Dinge ohnehin meist besser“, unterstrich er. Der Landrat ermutigte auch Privatleute, sich einen finanziellen Zuschuss für mögliche Projekte zu sichern. „Auch für den privaten Bereich gibt es keine bessere Förderung als über die Dorferneuerung. Sie läuft in Gethsemane noch bis 2017. Sie haben also Zeit, bis Mitte 2016 Projekte anzumelden. Nutzen sie die Möglichkeit“, appellierte er an die Bevölkerung Gethsemanes.

Die gute Stube

Ortsvorsteher Thorsten Göttlich lenkte dann das Augenmerk wieder auf das Projekt Ortsmittelpunkt. „Diesen bezeichnete er als die in die Jahre gekommene gute Stube, die dringend renoviert werden müsste. Und diese notwendigen Arbeiten sollen jetzt in Angriff genommen werden.

Gefrierhaus verschwindet

Verschwinden soll das alte Gefrierhaus, das seit geraumer Zeit nicht mehr genutzt wird. An dessen Stelle soll ein kleines Häuschen für die Jugend des Ortes entstehen. „Es soll behindertengerecht ausgestattet werden, da es in Gethsemane noch kein öffentliches Gebäude gibt, das auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap Rücksicht nimmt“, verdeutlichte Orth.

Runderneuert werden auch der Hugenottenplatz selbst sowie der unmittelbar angrenzende Spielplatz. Hinter dem Dorfgemeinschaftshaus sollen zudem etwa 15 neue Parkplätze entstehen. Auch die Bushalte stelle direkt vor dem DGH wird bald umgestaltet.

Von Mario Reymond

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