Mansbach. Der Turnverein Jahn war diesmal an der Reihe, den Karneval in Mansbach unter Mitwirkung weiterer örtlicher Vereine zu organisieren. Vorsitzende Kornelia König versprach dann auch dem Publikum zur Begrüßung, einen unterhaltsamen Abend präsentieren zu wollen.

Blaue Garde: Diese Gruppe im Sterntalerkostüm mischte kräftig mit, um die Stimmung im Saal anzuheizen. Fotos: roda
Der begann schon ‘mal zum Anheizen der Stimmung mit einem schwungvollen Auftritt der DRK-Tanzgarde. Der Bühnenboden war noch nicht kalt geworden, da folgten die „S-Teens“ des Turnvereins mit der nächsten heißen Rhythmusparade.
Neben ihrer Funktion als Programmansagerin hatte Vorsitzende König aber auch selbst einen Beitrag zu bieten und amüsierte die Gäste mit einer lebhaften Schilderung über die Hilflosigkeit als Patient, der in die Fänge der deutschen Gesundheitsindustrie geraten ist.
Unterdessen ließen die Feuerwehrleute von Piratenkämpfern über Cowboys und Nachtclubsängerinnen bis zu Putzfrau und Motorradfahrer eine ganze Figurenserie über ihr Marionettentheater ziehen.
Derweil übte sich die Kirmesjugend in Klogesprächen beim Dauerstehpinkeln. Mehr Grazie, Anmut und Harmonie war da schon bei der Tanzgruppe nach dem Motto „Stay und beat“ zu bestaunen, die Silke Grusenik trainiert hatte. Die bei solchen Auftritten üblicherweise verlangte Zugabe wurde sogar um einen fetzigen Can Can im dazu passenden Kostüm erweitert.
Gespannte Erwartung entstand im Saal, als großflächige Bodenmatten ausgerollt wurden. Darauf nämlich präsentierten die sonst im sportlichen Wettkampf auf Landesebene um Punkte und Platzierung kämpfenden „Akro-Tiger“ des TV Jahn eine fast schon atemberaubende Akrobatik-Show, die das Publikum mit heftigen Beifallsstürmen belohnte.
Eher heftiges Schmunzeln löste der Fremdenverkehrsverein mit seinem Sketch über den Verdacht der fremdgehenden Mansbacher Männer aus und fand schließlich im Bofrost-Mann den wahren Schuldigen für die vielen „Kuckuckskinder“.
Für den VfL hatte sich zudem das Kulttrio „Flippers“ mit einem Melodienreigen nach Mansbach begeben, bevor die Vereinsvorstände bei einer furiosen Musik- und Kostümschau den närrischen Abend abschlossen. Für die zotigen Witze zwischendurch zeichnete Roland Rudolph verantwortlich. (ha)
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