Heringen. Heringens Bürgermeister Hans Ries hat Dr. Karl-Ernst Schmidt als den „Schuldenlandrat schlechthin“ bezeichnet und ihn scharf attackiert. „Ihm ist es in seiner Amtszeit tatsächlich gelungen, das bis dahin vorhandene Vermögen des Kreises durchzubringen. Er gibt ja selbst zu, dass der Kreis pleite ist“, empört sich Ries in einer Pressemeldung.
Besonders peinlich sei die Aussage des Landrats anlässlich der Haushaltseinbringung, dass der Fehlbetrag in diesem Jahr nicht 19, sondern nur zehn Millionen Euro betrage. „Er fällt doch nur deshalb niedriger aus, weil die Stadt Heringen nochmals 4,3 Millionen mehr an den Kreis überweist als im vergangenen Jahr. Und aus Philippsthal dürfte in etwa der gleiche warme Regen kommen“, verdeutlicht Ries.
„Wenn uns dann der Landrat in Bezug auf die Haushaltsführung ständig die Leviten lesen will, wirkt das in etwa so, als ob die griechische Regierung von uns Deutschen solides Haushalten fordert und uns obendrein praktische Ratschläge geben will“, merkt Ries an. (red/rey)
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